Corona

Hagen: Auch Impfaktion auf Bleichplatz für alle Hagener

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In Zelten und im Impfmobil wie hier in Haspe wird am Freitag in Eilpe Hagen gegen Corona geimpft. Alle Hagener sind willkommen.

In Zelten und im Impfmobil wie hier in Haspe wird am Freitag in Eilpe Hagen gegen Corona geimpft. Alle Hagener sind willkommen.

Foto: Michael Kleinrensing / WP

Hagen.  In Hagen wird am Freitag in Eilpe mit einem Sonderkontingent gegen Corona geimpft. Willkommen sind alle Hagener.

Bei der Sonder-Impfaktion der Stadt Hagen auf dem Bahnhofsvorplatz am Mittwoch waren diesmal alle Hagener willkommen. Und noch, das teilt Stadtsprecherin Clara Treude auf Anfrage mit, sei auch am Freitag, 11. Juni, in Eilpe so.

Möglich machen die Aktionen Bweitere Sonderkontingente mit dem Einmalimpfstoff „Johnson&Johnson“. Am Mittwoch, 9. Juni, wurde von 10 bis 18 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz am Berliner Platz geimpft, am Freitag, 11. Juni, von 11 bis 16 Uhr ist die nächste Aktion auf dem Bleichplatz in Eilpe.

Impfstoff von „Johnson&Johnson“

Die Stadt Hagen hatte aufgrund der im April und Mai hohen Inzidenzwerte die Kontingente erhalten. Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt den Impfstoff von „Johnson&Johnson“ nur für Personen über 60 Jahren. Interessierte unter 60 Jahren können auf eigenen Wunsch nach einem entsprechenden Aufklärungsgespräch aber auch geimpft werden.

Die zu impfenden Personen sollten, falls vorhanden, ihren Impfausweis mitbringen. Die Impfungen finden unter Betreuung von Ärztinnen, Ärzten und medizinischem Personal in drei Zelten statt, auch das Arztmobil ist vor Ort.

Nur eine Impfung notwendig

Der Impfstoff von „Johnson&Johnson“ muss nur einmal verabreicht werden, ein zweiter Impftermin nach einigen Wochen ist nicht notwendig. Für Personen, die in der Vergangenheit eine Thrombose hatten, eine Gerinnungsstörung haben, in einer hohen Cortisonbehandlung sind oder Frauen, die rauchen und gleichzeitig die Antibabypille nehmen, ist die Impfung mit dem Einmalimpfstoff „Johnson&Johnson“ nicht empfohlen.

Sollte eines der Kriterien zutreffen, wendet sich die betroffene Person an ihren Haus- oder Facharzt für eine medizinische Beratung, bittet das Gesundheitsamt der Stadt Hagen.

1700 Menschen bei Aktionen geimpft

Bei den bisherigen mobilen Impfaktionen in Altenhagen, Haspe, Hohenlimburg, Wehringhausen und Boele wurden bislang über 1700 Menschen geimpft. Durch das gezielte Aufsuchen der Stadtteile erreicht die Stadt Hagen mit dem Impfangebot auch die Bürgerinnen und Bürger, die sich über die üblichen Kommunikationskanäle nur schlecht informieren lassen.

Die Sonderimpfaktionen mit eigens durch das Land NRW zur Verfügung gestelltem Impfstoff werden durch das große Engagement zahlreicher Beteiligter von Luthers Waschsalon, des Deutschen Roten Kreuzes, des städtischen Gesundheitsamtes, des Impfzentrums, einigen niedergelassener Ärzte, der Feuerwehr Hagen und des Rettungsdienstes, des Ordnungsamtes und der Polizei sowie des Kommunalen Integrationszentrums und des städtischen Quartiersmanagement ermöglicht. Weitere Impfaktionen sind von der Zuteilung weiteren Impfstoffs für Hagen abhängig.

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