Industriekultur entdecken

Hagen: Radelnde Architekturfreunde gesucht

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Suchen Guides für ihre Touren „Industriekultur erradeln in Hagen“ (von links): Elbershallen-Geschäftsführer Christian Isenbeck, Karl-Heinz Kubas, Vorsitzender des Radsport-Clubs Hagen, und Michael Eckhoff, Vorsitzender des Hagener Heimatbundes.

Suchen Guides für ihre Touren „Industriekultur erradeln in Hagen“ (von links): Elbershallen-Geschäftsführer Christian Isenbeck, Karl-Heinz Kubas, Vorsitzender des Radsport-Clubs Hagen, und Michael Eckhoff, Vorsitzender des Hagener Heimatbundes.

Foto: Michael Kleinrensing

Hagen.  Gesucht werden Radfahrer, die sich für Architektur interessieren und Vermittlerqualitäten habe. Sie können als Guides Touren durch Hagen leiten.

Radfahren und dabei Architektur in Hagen entdecken – das klingt gut. Die Idee, nicht ausschließlich sportlich durch die Landschaft zu trampeln, sondern dabei gleichzeitig Industriekultur in unserer Region kennen zu lernen, verfolgt ein ehrenamtlicher Arbeitskreis, der sich vor längerer Zeit gegründet hat und nun richtig Gas gibt.

Der Kreis, der aus Christian Isenbeck, Geschäftsführer der Elbershallen, aus Stadtheimatpfleger Michael Eckhoff sowie aus Karl-Heinz Kubas, Vorsitzender des Rad-Sport-Clubs Hagen, besteht, ist auf Guide-Suche.

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Was sich dahinter verbirgt? „Wir suchen Interessierte, die Lust haben, unsere Rad-Touren, die wir ausgearbeitet haben, zu führen“, sagt Michael Eckhoff. Er tritt als Vermittler auf und bietet für Interessierte einen Schulungstag (Termin nach Absprache) an.

Für Bürger kostenlose Touren

„Das Ganze soll natürlich ehrenamtlich laufen, sprich, der Guide erhält kein Honorar, da die Radtour ja für Bürger, die daran teilnehmen, kostenlos sein soll“, unterstreicht der Heimatpfleger. Und, so Michael Eckhoff, sollten die Hobby-Guides nicht nur Rad-affin, sondern auch in puncto Architektur ein wenig bewandert oder zumindest interessiert sein.

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Zum Hintergrund: Der Arbeitskreis hat bislang zwei Routen, die den Titel „Industriekultur erradeln in Hagen“ tragen, erarbeitet und als kostenlose Broschüre herausgebracht.

Die erste Route deckt den Hagener Norden und das Ruhrtal ab, die zweite Route das Elbersgelände, Emst, Halden und die Innenstadt. Beide Touren sind etwa 35 Kilometer lang, Radfahrer sollten für die Touren samt Stopps an den Architektur-Haltepunkten etwa fünf Stunden Zeit einkalkulieren.

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Eine dritte Route, die in den Hagener Süden führt, wird gerade ausgearbeitet, „die Tour ist schon etwas ambitionierter, sie ist 45 Kilometer lang, und man sollte sechs bis sieben Stunden Zeit dafür einplanen“, unterstreicht Karl-Heinz Kubas und ergänzt: „Für die dritte Route wäre ein E-Bike vielleicht nicht ganz verkehrt.“

Noch weitere Freiwillige gesucht

Aber zurück zu der Suche nach Guides: „Wir haben schon einige Radfahrer, die unsere Touren begleiten. Aber wir suchen noch weitere Freiwillige“, erklärt Christian Isenbeck.

Zwei geführte Touren stehen schon fest – sie starten am Samstag, 25. Juni, um 12 Uhr, also vor der Veranstaltung „Extraschicht – die Nacht der Industriekultur“, die auf dem Elbersgelände stattfindet.

Für zwei weitere Touren im Rahmen des Hagener Urlaubskorbs werden noch radelnde Architekturfreunde, die Vermittler-Qualitäten mitbringen, gesucht.

Wer Lust hat, eine Radtour mit spannenden Zwischenstopps zu leiten, kann sich per Email an Heimatpfleger Michael Eckhoff (info@michaeleckhoff.de) wenden.

Weitere Infos:

Die kostenlosen Broschüren „Industriekultur erradeln in Hagen“ (Route 1: Nord/Ruhrtal; Route 2: Elbershallen) liegen unter anderem in der Stadthalle, in Hagener Hotels, in der Hagen-Touristik (Mittelstraße 12), im Café Handwerk auf dem Elbersgelände sowie in Hagener Fahrradgeschäften aus.

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