Gastronomie und Hotellerie

Hagen: Restaurant „Strandhaus“ hat Generalprobe gemeistert

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Die erste Veranstaltung auf der Terrasse des Restaurants „Strandhaus“ ist ein voller Erfolg.

Die erste Veranstaltung auf der Terrasse des Restaurants „Strandhaus“ ist ein voller Erfolg.

Foto: René Maiwald

Hagen.  Was am Samstag auf der Terrasse des Restaurants am Hengsteysee abging und wann Betreiber Mike Henning den Gastrobetrieb samt Hostel eröffnet.

„Die Generalprobe ist perfekt gelaufen“, atmet Mike Henning auf. Der Betreiber des „Strandhauses“ am Hengsteysee in Hagen muss sich bis zur offiziellen Eröffnung seiner neuen Gastronomie samt Hostel (kleines Hotel) zwar noch um 1000 Dinge kümmern, doch der Probeauftakt am vergangenen Wochenende, 27. August, lässt hoffen, dass in gut zwei Wochen „alles paletti“ ist.

Stimmung beim Konzert super

„Die Stimmung beim Konzert am Samstagabend war super“, sagt Mike Henning, „und für die Einrichtung des Restaurants hab’ ich nur positives Feedback bekommen.“

Auf welche Veranstaltung der Gastronom anspielt? Auf „Sound Panorama“. Die Bezirksverwaltungsstelle Boele präsentierte (wie vor Jahren auch schon einige Male) besagtes Konzert mit Live-Musik. An die 500 Besucher feierten auf der Terrasse des Restaurants „Strandhaus“ die Bands und die neue Location gleichermaßen.

Hostel mit vier Doppel- und zwei Einzelzimmern sowie einer Suite

Zum Hintergrund: Mike Henning, Gastronom und Betreiber etlicher Corona-Schnelltestzentren in Hagen und Umgebung, ist Betreiber des komplett sanierten Restaurants „Strandhaus“ direkt am Hengsteysee und des dazu gehörigen Hostels mit vier Doppel- und zwei Einzelzimmern sowie einer Suite. Die symbolische Schlüsselübergabe für das Gebäude samt Gelände war Anfang Juni.

Die Hagener Versorgungs- und Verkehrs-GmbH (HVG) ist Eigentümerin des Areals samt Gebäude und Freibad. Christoph Köther, der bis Ende Juni noch HVG-Geschäftsführer war und das Projekt „Südufer Hengstey“ begleitet hat, sieht im modernen Restaurant „Strandhaus“ direkt am Freibad Hengstey, im geplanten Beachclub sowie dem sukzessive neu gestalteten Areal am Hengsteysee ein Leuchtturmprojekt, das Hagener sowie Besucher aus der Region gleichermaßen ansprechen wird.

Rückblick: Vor über drei Jahren hat sich der stadtbekannte Unternehmer und Gastronom Mike Henning (u.a. „Neue Färberei“ und „Pibosa“) um die Bewirtschaftung des Strandhauses beworben. Mit Erfolg, denn er bekam von der HVG den Zuschlag.

Bislang habe er, so Henning, aus eigener Tasche mehr als 1,5 Millionen Euro, die größtenteils in die Innenausstattung fließen, investiert, „es werden wohl letztendlich zwei Millionen werden“.

Das Budget, das HVG und Stadt Hagen aufbringen, lag in der Ursprungsplanung bei 4,8 Millionen Euro, davon tragen 84 Prozent die HVG und die übrigen 16 Prozent die Stadt Hagen.

Fördergelder für energetische Maßnahmen

„Zum Glück haben wir Fördergelder für energetische Maßnahmen erhalten, das Fördergeld fließt natürlich in die Budgetberechnung ein“, erklärte Christoph Köther bei der Schlüsselübergabe vor einigen Wochen.

Apropos Finanzen: Das Projekt ist in zwei Bauabschnitte – Sanierung des Strandhauses, im Anschluss daran folgt die Errichtung des Beachclubs mit Steg sowie die Herrichtung des Areals – unterteilt.

Die Kosten für den ersten Bauabschnitt waren mit 1,6 Millionen Euro beziffert, aufgrund immenser Kostensteigerungen gerade im Bereich von Bau- und Dämm-Material liegen die Kosten nun etwa 150.000 Euro höher, also bei 1,75 Millionen Euro.

Der „Strand­haus“-Ge­bäu­de­kom­plex hat eine Brut­to­flä­che von 940 Qua­drat­me­tern (in­klu­si­ve Flure und Dach­ter­ras­se), der Re­stau­rant­be­reich im ers­ten Ober­ge­schoss hat eine Nutz­flä­che von 430 Qua­drat­me­tern, der Hostel­be­reich im zwei­ten Ober­ge­schoss eine Nutz­flä­che von 240 Qua­drat­me­tern.

Beachclub samt Steg sollen im Sommer 2023 fertig gestellt sein

Und was ist mit dem Beachclub? Nach jetzigem Plan sollen Beachclub samt Steg im Sommer 2023 fertig gestellt sein. Da unterschiedliche Beteiligte im Boot sitzen – Mike Henning, HVG, Stadt Hagen, der Ruhrverband sowie die Bezirksregierung Arnsberg – sind die Ausgestaltung von Gestattungsverträgen und Förderanträgen anscheinend kompliziert.

Eröffnung am 14. September

Aber zurück zum ersten Bauabschnitt, sprich, zum Restaurant samt Hostel, die gemeinsam am Mittwoch, 14. September, eröffnet werden. „Um 9 Uhr gibt’s dann bei uns das erste Frühstück“, sagt Mike Henning mit Vorfreude in der Stimme.

Das Restaurant „Strandhaus“ hat montags und dienstags nur morgens/ vormittags (also in der Frühstückszeit) geöffnet, an den übrigen Tagen von 9 bis 22 Uhr.

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