Corona

Hagen: Selbstgenähter Mundschutz hilft in Pflegeheimen

Hagen: Drohnenaufnahmen zeigen Innenstadt aus der Luft

Wegen der Coronakrise sind weniger Menschen unterwegs und die Innenstädte leerer. Im Video: Die Hagener Innenstadt aus Drohnenperspektive.

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Hagen.  Durch die Mundschutzaktion der Pauluskirchengemeinde sind Feuerwehrkräfte und Pflegeheime bestens vor Corona geschützt.

Inzwischen sind es fast 600 selbst genähte Mund-Nasen-Schutze (MNS), die durch das Engagement der Pauluskirchengemeinde an die Hagener Feuerwehr, die Freiwilligen-Zentrale, Pflegeheime und Privatpersonen übergeben werden konnten. „Die Menschen an den Nähmaschinen sind nach wie vor sehr fleißig“, sagt Pfarrerin Elke Schwerdtfeger.

„Außerdem erhalten wir sehr viele Stoffspenden - das ist ebenso toll.“ Die Gemeindepfarrerin bittet: „Unterstützen Sie die Aktion auch weiterhin!“ Denn: „Viele Menschen bei der Feuerwehr, in Pflegeheimen und bei Pflegediensten, in Supermärkten und in Krankenhäusern brauchen noch Mund-Nasen-Schutze. Und auch für uns selber ist solch ein MNS eine Hilfe, um nicht krank zu werden.“

Durch die Organisation von Produktion und Verteilung hat Elke Schwerdtfeger übrigens viele neue Kontakte geknüpft. Und das hat auch für einen anderen Bereich ihrer täglichen Arbeit einen guten Effekt: „Auch, wenn alles aus sicherer Distanz geschieht, haben sich auf diesem Weg schon viele wichtige und seelsorgerische Gespräche ergeben.“

Kontakt Elke Schwerdtfeger: E-Mail: E-schwerdtfeger@paulusgemeinde.net; Telefon: 0175/8498161

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