Verkehr

Hagen: Stadt hat wieder keinen Vorschlag für Tücking-Kreisel

Der neue Kreisverkehr auf der Tückingstraße in Haspe bleibt für Anwohner und Lokalpolitiker ein Dauerärgernis. Die meisten Verkehrsteilnehmer rollen ungebremst über die gepflasterte Mittelinsel.

Der neue Kreisverkehr auf der Tückingstraße in Haspe bleibt für Anwohner und Lokalpolitiker ein Dauerärgernis. Die meisten Verkehrsteilnehmer rollen ungebremst über die gepflasterte Mittelinsel.

Foto: Michael Kleinrensing / WP

Haspe.  In der Bezirksvertretung Haspe sollte die Verwaltung eine Lösung für den Kreisel Tückingstraße präsentieren. Wir berichten, was wirklich geschah.

Die quälende Hängepartie um den in der jetzigen baulichen Form ungeliebten Kreisverkehr auf der Tückingstraße geht in eine weitere Runde: Trotz der ausdrücklichen Aufforderung der Bezirksvertretung Haspe an die städtischen Verkehrsplaner, in der Oktober-Sitzung einen konkreten Vorschlag für einen Umbau der bislang wirkungslosen Verkehrsmaßnahme zu präsentieren, stand die Verwaltung in der Sitzung am Donnerstag erneut mit leeren Händen da.

Bürger berichten von lebensgefährlichen Situationen

Zuvor hatten Bürger in drastischer Form von Hupkonzerten, erheblichem Verkehrslärm durch illegales Überfahren der Pflasterflächen und vor allem lebensgefährlichen Situationen am Überweg des Kreisels berichtet. Dieser war ursprünglich errichtet worden, um den Fahrzeugstrom einzubremsen.

Bezirksbürgermeister Dietmar Thieser machte deutlich, dass inzwischen Oberbürgermeister Erik O. Schulz in der Pflicht sei, den Menschen am Tücking die Untätigkeit der Stadt zu erläutern. Gleichzeitig signalisierte er, dass die Hasper Bezirksvertretung kaum dem Etat 2020/21 zustimmen werde, solange dort kein Geld für den Kreiselumbau vorgesehen seien.

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