Kultur

Hagen taucht ein in den Lebensstil der 1920er Jahre

Besucher tanzen spontan vor dem ehemaligen Kesselhaus.

Besucher tanzen spontan vor dem ehemaligen Kesselhaus.

Foto: Michael Kleinrensing / WP

Hagen.  Tanz, Live-Musik und ein Film – der Auftakt der Veranstaltungsreihe „Zwischen Jugendstil und Bauhaus“ kam bestens beim Publikum in Hagen an.

Die Max-Reger-Musikschule eröffnete mit Tanz, Live-Musik und einer Filmvorführung die Veranstaltungsreihe zu „Zwischen Jugendstil und Bauhaus“ auf dem Elbersgelände.

Die Besucher des ersten Veranstaltungstages konnten sich von dem vielfältigen Programm in der Musikschule überraschen lassen. Nach der Begrüßung durch Musikschulleiter Martin Rösner und weitere Mitveranstalter wurden die Besucher mit Live-Musik aus den 1920er Jahren von der „Bauhaus-Kapelle“ im Konzertsaal eingestimmt. Nach einer Pause ging es weiter mit der Aufführung „Mechanisches Ballett“ sowie mit einer Charleston-Aufführung der Tanzabteilung der Max-Reger-Musikschule unter der Leitung von Olga Peniker. Alles widmete sich dem Lebensstil der zwanziger Jahre.

Flurklang im Treppenhaus

Das Highlight des Abends war der Flurklang im Treppenhaus der Musikschule. Dabei wurden mehrere Schlagzeuge, ein Keyboard und sogar das Treppengeländer genutzt, um unterschiedliche Klänge zu erzeugen. Mit Sound- und Lichteffekten hatten die Besucher ein ganz besonderes Erlebnis und es wurde mitgetanzt und die besondere Art von Musik einfach genossen.

„Ich finde das echt toll. Sowas habe ich gar nicht erwartet. Alles war bis jetzt sehr schön“, sagte Elke Brinks begeistert, die spontan zu der Veranstaltung gekommen war und sich überraschen lassen wollte. Mit der Filmvorführung kam es zum Abschluss des ersten Veranstaltungstages. Darin wurde die Hagener Jugendstil- und Bauhausarchitektur mit den Textilien aus den Elbershallen thematisch verbunden und nochmals die Vergangenheit reflektiert.

Positive Resonanz

Elbers-Mit-Geschäftsführer Christian Isenbeck war selbst überrascht, wie gut der Auftakt der Veranstaltungsreihe „Zwischen Jugendstil und Bauhaus“ in der Musikschule gestartet war: „Ich bin sehr positiv überrascht von den Leuten, weil das so gut bei denen angekommen ist, obwohl das kein leichtes Thema ist.“

Besonders der Flurklang sei sehr gut bei den Besuchern angekommen: „Aber alles hier ist handgemacht, die Musikstücke wurden selbst ausgesucht, die Band haben wir selbst ausgewählt, alles hat Authentizität. Uns ist es immer wichtig, dass die Veranstaltungen, die hier stattfinden, authentisch sind“, sagt Isenbeck.

Auch Musikschulleiter Martin Rösner wurde von dem einen oder anderen Auftritt überrascht. „Manche Beiträge, wie den Tanz, kannte ich selbst noch nicht und der Abend war sehr abwechslungsreich und spannend. Ich denke, das Publikum fand es sehr gelungen und ich bin sehr zufrieden.“

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