Politik

Hagen trauert um Landtagsabgeordneten Wilfried Kramps (SPD)

Wilfried Kramps (rechts), hier im Jahr 1997 mit Rudolf Loskand, Dietmar Thieser und Johannes Rau, ist am Montagabend verstorben.

Wilfried Kramps (rechts), hier im Jahr 1997 mit Rudolf Loskand, Dietmar Thieser und Johannes Rau, ist am Montagabend verstorben.

Foto: Archiv/Kleinrensing

Hagen.   Wilfried Kramps, zehn Jahre lang für die SPD im Landtag in Düsseldorf und 20 Jahre Ratsmitglied, ist am Montagabend verstorben.

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Der ehemalige Hagener Landtagsabgeordnete Wilfried Kramps (SPD) ist am Montag im Alter von 77 Jahren verstorben. Mit ihm verlieren die Sozialdemokraten einen engagierten Politiker, der aber den Kurs der Partei in Hagen in den letzten Jahren durchaus kritisch begleitet hat.

Kramps wurde am 15. Dezember 1939 in Witten geboren. 1960 trat er in die Sozialdemokratische Partei Deutschlands ein. Fünf Jahre später wurde er hauptamtlicher Parteisekretär des Unterbezirks Hagen/Ennepe-Ruhr, 1975 hauptamtlicher Geschäftsführer des Unterbezirks Hagen.

20 Jahre lang im Rat der Stadt

Von 1969 bis 1989 saß Wilfried Kramps für die Hagener SPD im Stadtrat. Von 1980 bis 1985 führte er die damals stärkste Fraktion als Vorsitzender und prägte die Stadtpolitik maßgeblich. 1985 zog Wilfried Kramps in den Landtag Nordrhein-Westfalens in Düsseldorf ein, dem er zehn Jahre lang angehörte.

Kramps war von 1989 bis 2001 Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Hagen. Zwischen 2006 und 2014 engagierte er sich als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft 60plus in der Hagener SPD. Von 2009 bis 2013 war er Beisitzer im Landesvorstand, seit 2013 Vorsitzender des Landesvorstands.

Die Trauerfeier für den Politiker findet so, wie er es selbst wollte, im engsten Familienkreis statt.

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