Gewitter

Hagen: Nach Starkregen acht Einsätze für die Feuerwehr

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Einsatzkräfte der Löschgruppe Eilpe/Delstern in Hagen reinigen einen verstopften Gully. Der Regen hat die Delstener Straße überflutet und Wasser ist in den Keller eines Hauses gelaufen.

Einsatzkräfte der Löschgruppe Eilpe/Delstern in Hagen reinigen einen verstopften Gully. Der Regen hat die Delstener Straße überflutet und Wasser ist in den Keller eines Hauses gelaufen.

Foto: Michael Kleinrensing / WP

Hagen.  Starke Regengüsse sind über Hagen niedergegangen. Die Feuerwehr musste mehrmals ausrücken.

Auch am Freitag hat das angekündigte Unwetter die Stadt Hagen weitgehend verschont. Die Feuerwehr meldete acht Einsätze wegen überfluteter Straßen und vollgelaufener Keller. „Es war nichts Dramatisches“, sagte ein Sprecher.

Der Deutsche Wetterdienst hatte mitgeteilt, dass am Nachmittag eine großräumige und heftige Unwetterlage mit Gewittern, Sturm-/Orkanböen und heftigem Starkregen sowie Hagel zu erwarten sei. Das könnte lokal massive Auswirkungen haben.

Vorzeitige Beendigung des Präsenz-Unterrichts ist möglich

Die Bezirksregierung Arnsberg hatte die Schulleitungen und Schulämter (auch jene in Hagen) deshalb darüber informiert, dass die Schulleitungen in eigener Zuständigkeit und nach Rücksprache mit dem Schulträger unter Berücksichtigung der lokalen Wetterlage über eine mögliche vorzeitige Beendigung des Unterrichts in Präsenz entscheiden können.

Bei Bedarf sind die Schulgebäude so lange geöffnet, bis ein sicherer Heimweg möglich ist.

Prüfungen finden statt

Schüler werden bis zum Antritt eines sicheren Heimwegs betreut. Die für heute angesetzten Prüfungen, unter anderem schriftliche Nachschreibprüfungen im Abitur und Prüfungen in Berufskollegs, finden wie geplant statt.

Mündliche Prüfungen können in Absprache mit der oberen Schulaufsicht im Einzelfall verschoben werden, sofern dies durch ein regionales Unwetter geboten ist.

Am Donnerstag glimpflich davongekommen

„Am Donnerstag sind wir in Hagen tatsächlich mit einem blauen Auge davongekommen“, sagte Bastian Rissling, Leiter des Hagener Wetternetzes, nach dem letzten Unwetter, das in Hagen keinen großen Schaden anrichtete.

An der Fachhochschule Südwestfalen wurden Böen bis zu 100 km/h gemessen, und auch sonst erreichte der Wind im Stadtgebiet vielfach 70 bis 80km/h. Hagel ging in Hagen nicht nieder, dieser trat vorwiegend im südlichen Nordrhein-Westfalen auf: „Die Niederschlagsmengen waren durch die hohe Zuggeschwindigkeit des Gewitters mit weniger als zehn Litern pro Quadratmeter relativ gering“, so Rissling.

Am Montag hatte es während des Gewitters am Flugplatz in zwei Stunden rund 30 Liter Regen pro Quadratmeter gegeben. „Das sind knapp halb soviel wie in einem durchschnittlichen Mai.“

Mal sehen, was das vorhergesagte Freitagsgewitter in Hagen anrichtet.

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