Glosse „Dumm gelaufen“

Hagen: Von Ikea-Wäschekörben und Krücken

Verletzungen braucht niemand. Zwei Freundinnen hat es jetzt arg erwischt.

Verletzungen braucht niemand. Zwei Freundinnen hat es jetzt arg erwischt.

Foto: Andrey_Popov / Shutterstock / Andrey_Popov

Hagen.  Yvonne Hinz erzählt in ihrem „Guten Morgen Hagen“ von zwei Freundinnen, die es arg erwischt hat. Von wegen „Hals und Beinbruch“ …

Eine Freundin hat im wahrsten Sinne des Wortes daneben getreten. Oder voll rein, je nachdem, wie man es sieht. Steffi ist in einem Loch eines Ikea-Wäschekorbes hängengeblieben. Das Ergebnis? Zwei gebrochene Zehen. Aber die Gute weiß sich zu helfen, zieht nur einen ihrer Bequem-Schuhe an. In vertrauter Größe 38. Der lädierte Fuß wird in einen Schuh, den eigentlich ihr Mann trägt, gepackt. Größe 44. Passt aufgrund der Verletzung wie angegossen. Steffi kann so wenigstes einigermaßen laufen.

Ins Nirwana befördert

Und ist froh, dass sie – anders als ursprünglich geplant – keinen Urlaub gebucht hat. Und der Ikea-Wäschekorb? Der wurde ins Nirwana befördert.

Noch mehr Pech hatte Freundin Siggi, die sich über eine Stressfraktur, auch Ermüdungsbruch genannt, am rechten Schienbein freut. Für etliche Wochen darf sie das Bein nur bis maximal 20 Kilo belasten, läuft deshalb zurzeit an Krücken­. Und der für Anfang Dezember gebuchte Urlaub? Den tritt Siggi an, mit Krücken im Gepäck und mit ihrem Mann, der ihren Koffer schleppen darf.

Was ich meinen beiden Freundinnen wünsche? Alles, nur nicht „Hals und Beinbruch“.

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