Corona in Hagen

Hagen: Weniger Corona-Infektionen mit Schnelltest aufgedeckt

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Über Schnelltests werden in Hagen nur noch 14 Prozent der Neuinfektionen aufgedeckt.

Über Schnelltests werden in Hagen nur noch 14 Prozent der Neuinfektionen aufgedeckt.

Foto: Volker Herold / FUNKE Foto Services

Hohenlimburg/Hagen.  Die Corona-Statistik gibt Einblicke in die Situation in Hagens Stadtbezirken. Ein Blick auf die Infektionsursprünge und das Alter der Infizierten

Die Inzidenz in Hohenlimburg liegt aktuell mit 91,9 (26 Infizierte) vergleichsweise zu den anderen Bezirken im Stadtgebiet relativ niedrig. Niedriger ist die Inzidenz aktuell nur in Haspe (77,3/23 Infizierte). Spitzenreiter mit Blick auf den Inzidenzwert ist aktuell der Stadtbezirk Mitte: Mit insgesamt 149 Neuinfektionen in der vergangenen Woche und einer Inzidenz von 192,4 liegt Hagen-Mitte noch deutlich vor Hagen-Nord (136,1/50).

Hagen: Alle Corona-Fälle auf Delta-Variante zurückzuführen

Zurzeit sind sämtliche Covid-Fälle in Hagen auf die Delta-Variante zurückzuführen, meldet das Gesundheitsamt. Dabei gibt es die meisten Fälle in der Altersklasse der 0- bis 10-Jährigen (62), der 11- bis 20-Jährigen (69) sowie der 21- bis 30-Jährigen (40). In den höheren Altersklassen ab 71 ist die Zahl der Neuinfektionen gering: Bei den 91- bis 100-Jährigen wurde kein einziger Coronafall dokumentiert, bei den 81- bis 90-Jährigen gibt es lediglich einen einzigen Fall, acht Fälle bei den 71- bis 80-Jährigen in Hagen.

Zahl der Quarantänefälle in Hagen sinkt

Die Zahl der Kontaktpersonen, die sich in Hagen in Quarantäne befinden, ist wieder bedeutend zurückgegangen. Lag sie Anfang September noch knapp über 1000 sind mittlerweile nur noch 180 Menschen von Quarantäneregelungen betroffen. Lediglich noch knapp 14 Prozent der Infektionen werden über einen Schnelltest aufgedeckt, im Juli lag dieser Wert noch bei mehr als 30 Prozent.

Hagen: Großteil der Ansteckungen im privaten Umfeld

Gut 41 Prozent der Corona-Erkrankten haben sich im privaten Umfeld mit dem Virus infiziert. In vielen Fällen (47,3 Prozent) lässt sich der Infektionsursprung nicht ermitteln. Auf Reiserückkehrer entfallen aktuell 2 Prozent der Infektionen, am Arbeitsplatz haben sich ebenfalls gut 2 Prozent der Neuinfizierten angesteckt.

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