Nachhaltigkeit

Hagener Fernuni im Wandel: Campus wird nachhaltiger

Hobby-Imker Markus Kroll, der eigentlich als Fachmediendidaktiker an der Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften arbeitet, kümmert sich um die fünf neuen Bienenvölker.

Hobby-Imker Markus Kroll, der eigentlich als Fachmediendidaktiker an der Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften arbeitet, kümmert sich um die fünf neuen Bienenvölker.

Foto: Fernuni Hagen

Hagen.  Fünf Bienenvölker ziehen auf das Hagener Campus-Gelände. 700 Quadratmeter Rasen werden zu Wildblumenwiesen. Auch die E-Mobilität nimmt Fahrt auf.

Wildblumen blühen auf dem Campus. Bienen summen am Waldrand. Elektroautos werden an den neuen Dockingstationen aufgeladen. Der Campus der Fernuniversität in Hagen ist während der Corona-Krise nachhaltiger geworden.

Kanzlerin Birgit Rimpo-Repp hatte bei ihrem Amtsantritt im Herbst 2019 angekündigt, die Außenflächen auf dem Campus vielfältiger, bunter und nachhaltiger zu gestalten. „Das Thema Nachhaltigkeit liegt mir am Herzen“, sagt die Verwaltungschefin: „Ich baue darauf, dass viele Menschen Ideen einbringen und an den Veränderungen mitarbeiten. Wir können unsere Universität nur alle gemeinsam verändern.“

Tausende Bienen summen

Der Anfang ist gemacht. Während der Corona-Krise ist viel passiert. Rund 7000 der insgesamt 19.000 Quadratmeter Rasen haben sich in bunte Wildblumenwiesen verwandelt. Fünf Bienenvölker sind auf den Hagener Campus gezogen.

„Wir haben an der Fernuniversität eine wunderschöne Lage – viel Wald und viele Blumen auf dem Campus und drumherum“, sagt Dr. Patric Albrecht als Marketing-Leiter der Hochschule über die Ansiedlung der Bienen. „Die Vorstellung, die weitestgehend ungenutzte Grünfläche am Waldrand mit Leben zu füllen, überzeugt. Und die Aussicht auf leckeren Fernuni-Honig tut ihr Übriges.“

Tausende Bienen summen inzwischen auf der ruhigen Fläche hinter der Villa Bechem.

Waldhonig von der Fernuni

Betreut werden sie von Hobby-Imker Markus Kroll, der eigentlich als Fachmediendidaktiker an der Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften arbeitet. „Es könnte passieren, dass wir Waldhonig bekommen“, sagt er. „Natürlich ist der Standort entscheidend für die Qualität bzw. auch für den Geschmack des Honigs.“

Grün, nachhaltig und klimafreundlich sind zudem die bepflanzten Dächer vieler Gebäude, die Schadstoffe und Feinstaub filtern und für gute Luft auf dem Campus sorgen. Rund 3600 Quadratmeter auf den begrünten Flachdächern wurden jetzt von Wildkräutern, Laub und Unrat befreit. Die Dachabläufe sind frisch gereinigt.

Mobilität im Fokus

Fahrt aufgenommen hat zudem das Thema Mobilität. Mit dem E-Bike zur Arbeit zu fahren: Das ist für Beschäftigte der Fernuniversität nun komfortabler möglich. Auf dem Campus ist eine abschließbare Fahrrad-Garage entstanden. Arbeiten, studieren oder die Fernuniversität besuchen und gleichzeitig das Elektroauto aufladen: Auch das ist ab sofort mit einer Dockingstation möglich.

In Zusammenarbeit mit der Mark-E hat das Gebäudemanagement der Fernuniversität in Hagen insgesamt vier Plätze für Elektroautos auf dem Parkplatz 1 eingerichtet.

Die Dockingstationen für Elektroautos können von Besuchern, Mitarbeitern oder Studierenden mit einer Zeitbegrenzung von jeweils drei Stunden genutzt werden.

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