Finanzen in Hagen

Hagener liegen bei den Einkommen am Tabellenende

Die Hagener verfügen im Schnitt über ein Jahreseinkommen von 23.093 Euro.

Die Hagener verfügen im Schnitt über ein Jahreseinkommen von 23.093 Euro.

Foto: Bernd Wüstneck / dpa

Hagen.  Laut NRW-Statistiker verfügen die Hagener im Schnitt über ein Jahreseinkommen von 20.432 Euro. Im Landesvergleich ein eher niedriger Wert.

Im Jahr 2019 verfügte jeder Einwohner in Hagen rein rechnerisch über ein durchschnittliches Jahreseinkommen von 20.432 Euro. Das sind zwar 469 Euro mehr als im Vorjahr, aber 2661 Euro weniger als der NRW-Landesdurchschnitt, so die Statistiker von IT-NRW. Damit liegt Hagen lediglich auf Rang 366 der 396 Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen und somit auf den hinteren Plätzen.

Das Tabellenende bilden Gelsenkirchen (17.015 Euro) und Kranburg im Kreis Kleve (16.990 Euro), während die Spitzenplätze von Attendorn im Kreis Olpe (53.601 Euro) und Schalksmühle im Märkischen Kreis (37.686 Euro) belegt werden. Insgesamt belief sich das verfügbare Einkommen im Jahr 2019 in NRW auf etwa 414 Milliarden Euro. Hagen steuert dazu gut 3,8 Milliarden Euro bei, etwa 2,6 Prozent mehr als im Vorjahr.

Indikator für die Kaufkraft

Unter dem verfügbaren Einkommen verstehen die Statistiker die Einkommenssumme (Arbeitnehmerentgelt und Einkommen aus selbstständiger Arbeit und Vermögen), die den privaten Haushalten nach der sog. Einkommensumverteilung, also abzüglich Steuern und Sozialabgaben und zuzüglich empfangener Sozialleistungen, durchschnittlich für Konsum- und Sparzwecke zur Verfügung steht. Es ist als Indikator für die finanziellen Verhältnisse der Bevölkerung der Gemeinden zu verstehen und ermöglicht mittelbar Aussagen zur lokalen Kaufkraft, wobei die regionale Preisentwicklung unberücksichtigt bleibt.

Alle Größen und mehr Informationen zu den Hintergründen der Berechnungen finden Sie im Internet.

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