Festnahmen

Mit Schusswaffe gedroht - SEK-Einsätze in Gladbeck und Hagen

Der polizeibekannte Hagener hatte im Internet eine Drohung gepostet. Daraufhin rückte am Samstagmorgen um halb acht das SEK bei ihm an.

Der polizeibekannte Hagener hatte im Internet eine Drohung gepostet. Daraufhin rückte am Samstagmorgen um halb acht das SEK bei ihm an.

Foto: Alex Talash

Hagen.  Waffen-Drohungen haben zwei Einsätze von Spezialeinheiten ausgelöst. In Hagen drohte ein 31-Jähriger im Netz, in Gladbeck ein Mann per Telefon.

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Drohungen mit Schusswaffen haben in Gladbeck und Hagen zwei Einsätze von Spezialeinheiten ausgelöst. Am Samstagmorgen hatte das Posting eines polizeibekannten Hageners für einen größeren Einsatz in Oberhagen gesorgt. Wie die Polizei mitteilt, habe der 31-Jährige in sozialen Online-Netzwerken geschrieben, dass er eine Schusswaffe einsetzen wollte.

Die Adresse des Hageners hatte die Polizei schnell ermitteln können, daraufhin umstellten Einsatzkräfte das Haus an der Jägerstraße. SEK-Beamte nahmen den 31-Jährigen schließlich widerstandslos fest. Die Kriminalpolizei begann mit der Durchsuchung der Wohnung und ermittelt jetzt die Hintergründe des Geschehens.

In Gladbeck soll ein 36-Jähriger in einem Telefonat angekündigt haben, eine Waffe einzusetzen. Beamte einer Spezialeinheit fanden ihn in der Nacht zum Samstag stark betrunken in seiner Wohnung. Sie entdeckten auch Teile einer Luftdruckwaffe und kleine Mengen Drogen. Verletzt wurde niemand. (red/mit dpa)

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