Ninja Warrior

Hagener tritt in Extrem-TV-Show gegen Zwillingsbruder an

Sabri Kabdani muss bei der RTL-Show einige schwierige Hindernisse überwinden, damit er in die nächste Runde kommt.

Foto: MG RTL D / Stefan Gregorowius

Sabri Kabdani muss bei der RTL-Show einige schwierige Hindernisse überwinden, damit er in die nächste Runde kommt. Foto: MG RTL D / Stefan Gregorowius

Hagen.   Der Hagener Sabri Kabdani (33) ist Kandidat in der RTL-Show „Ninja Warrior Germany“. Da trifft er auch auf seinen Zwillingsbruder.

Wenn am Samstagabend (20.15 Uhr) die zweiten Staffel der RTL-Show „Ninja Warrior Germany“ im TV an den Start geht, dann geschieht das mit einer starken Hagener Beteiligung. Nicht nur, dass die mehrstündige Show vom ehemaligen Radio-Hagen-Moderator Frank Buschmann (siehe Infobox) moderiert wird, es ist auch ein Hagener unter den Kandidaten: Sabri Kabdani (33) wird sich auf einen sportlich schwierigen Hindernis-Parcours begeben.

Oder besser gesagt: Er hat sich bereits auf den Parcours begeben, denn die Sendung wurde schon im Juni in Karlsruhe aufgezeichnet. Das Ergebnis ist aber natürlich noch ein Geheimnis. Und so sagt Sabri Kabdani (1,73, 73 Kilogramm) auch nur vielsagend: „Ich habe mit vorgenommen, im Parcours weit zu kommen.“

Brüder motivieren sich gegenseitig

Das Besondere: Auch sein Zwillingsbruder Soubhi Kabdani (1,79 Meter, 80 Kilogramm), der in Lüdenscheid mit Frau und zwei Kinder lebt, tritt neben 48 weiteren Konkurrenten gegen ihn an. Kommt da Konkurrenz auf? „Das macht uns nur noch stärker, ich gehe liebend gern mit meinen Bruder in den Wettkampf. Wir motivieren uns gegenseitig und wollen bis zum Limit gehen.“

„Ninja Warriors“ hat als TV-Show seinen Ursprung in Japan und hat sich von dort aus inzwischen auf ein gutes Dutzend Länder ausgebreitet. Vom Grundsatz her ist es so etwas wie das gute, alte „Spiel ohne Grenzen“ – nur weitaus athletischer und extremer. 37 verschiedene Hindernisse müssen in allen Vorrunden gemeistert werden, im späteren Halbfinale und Finale kommen 9 bzw. 19 weitere Hindernisse hinzu.

Unter 13 000 Bewerbern ausgewählt

Für die Kabdani-Brüder wäre das am Samstag also erst die erste Station. Gehören sie heute Abend zu den acht besten, dann kommen sie ins Halbfinale mit der Chance, sich dort für das Finale der 28 Besten zu qualifizieren. Einen großen Erfolg haben die in Marokko geborenen eineiigen Zwillinge errungen: Sie haben erfolgreich das Bewerbungsverfahren absolviert: Rund 13 000 Menschen wollten bei der Show mitmachen, 200 wurden gecastet, die Brüder gehören nun zu den 350 Athleten, die teilnehmen dürfen.

Aber warum tut man sich solch eine Tortur an? „Ich will mich einer großen Herausforderung stellen“, sagt der Hagener Sabri Kabdani. „Ich hab’ Respekt vor dem Parcours, man unterschätzt den sehr, weil man nicht weiß, was auf einen zukommt.“

In einem Fitnessstudio an der Schwenke geht der 33-Jährige, der in Lüdenscheid bei einer Leuchten-Firma arbeitet und zum Cuno-Berufskolleg gegangenen ist, drei- bis viermal die Woche intensiv trainieren. Und auch als Fußballer war er aktiv: „Ich habe zuletzt beim SC Lüdenscheid gespielt.“

Frau glaubt an den Erfolg

Zu seinen Hobbys zählt aber nicht nur der Sport, sondern auch das Einkaufen. Wie passt das zusammen? „Ich sehe das Shoppen als Hobby, da kann ich einfach für den Moment abschalten und brauche mir nicht viele Gedanken zu mache. Außerdem kleide ich mich halt gerne gut und sehe das Ganze irgendwie ein wenig als Fitness-Lifestyle.“ Seine Frau hatte erst nicht glauben wollen, dass er bei der TV-Show antritt: „Letztendlich findet sie es aber klasse. Sie ist überzeugt, dass ich es schaffen kann. Weil mich nichts aus der Ruhe bringt und ich total ehrgeizig bin.“

>> HINTERGRUND: Frank Buschmann

  • Frank Buschmann (52) ist zwar in Bottrop geboren, aber in Hagen aufgewachsen. Hier war er lange als Basketballer im Sport aktiv (unter anderem in der zweiten Bundesliga bei BG Hagen), bevor er zum Mikrofon griff und für Radio Hagen über Basketball berichtete.

  • Schon länger ist er im Fernsehen präsent, war unter anderem beim Deutschen Sportfernsehen aktiv und hat als Kommentator die Pro-Sieben-Show „Schlag den Raab“ begleitet. Jetzt ist er für RTL tätig und moderiert die Show gemeinsam mit Jan Köppen und Laura Wontorra.

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