Heike Kati Barath erhält den Karl-Ernst-Osthaus-Preis

Hagen/Berlin.   Die Berliner Künstlerin Heike Kati Ba­rath wird 2017 mit dem Karl- Ernst-Osthaus-Preis der Stadt Hagen ausgezeichnet. Damit hat die Jury zur Verleihung des Karl-Ernst-Osthaus-Preises eine Nachfolgerin des 2015 ausgezeichneten Malers Volker Stelzmann gefunden: Die Werke von Heike Kati Ba­rath präsentiert das Osthaus-Museum Hagen in einer Ausstellung vom 29. September bis 19. November des kommenden Jahres.

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Die Berliner Künstlerin Heike Kati Ba­rath wird 2017 mit dem Karl- Ernst-Osthaus-Preis der Stadt Hagen ausgezeichnet. Damit hat die Jury zur Verleihung des Karl-Ernst-Osthaus-Preises eine Nachfolgerin des 2015 ausgezeichneten Malers Volker Stelzmann gefunden: Die Werke von Heike Kati Ba­rath präsentiert das Osthaus-Museum Hagen in einer Ausstellung vom 29. September bis 19. November des kommenden Jahres.

Der traditionsreiche Kunstpreis wurde 2014 vom Direktor des Osthaus-Museums, Tayfun Belgin, wiederbelebt und wird seit 2015 alle zwei Jahre für figurative Kunst verliehen. Vergeben wird der Preis vom Verein der Freunde des Osthaus-Museums Hagen unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters. Zwar ist der Preis nicht mit Geld dotiert, jedoch erhalten die Preisträger die nicht minder bedeutende Möglichkeit, eine Ausstellung im Osthaus-Museum Hagen auszurichten.

Heike Kati Barath wurde 1966 in Vaihingen/Enz geboren. Sie hat an der Koninklijke Academie voor Schoone Kunsten in Gent und der Kunstakademie Münster studiert. Seit 2013 hat sie eine Professur für Figurative Malerei an der Hochschule für Künste in Bremen inne.

Bekannt wurde Heike Kati Barath mit ihren monumentalen realistischen Malereien von Heranwachsenden, die in reduktiver – mithin comichafter – Figurenzeichnung gesellschaftliche Kodices entlarven. Zugleich zitiert Barath auf subtile, malerisch höchst nuancierte Weise Werke aus der Kunst- und Szenen der Filmgeschichte.

Fugendichter als Material

Neben ihren Malereien, teils mit aufgesetzten Konturen mit Acrylfugendichter, hat sie Wandmalereien, Installationen, Objekte und Zeichnungen geschaffen, mit denen sie dem traditionellen Sujet der menschlichen Figur eine bemerkenswerte Aktualität verleiht.

Ihre Arbeiten waren u. a. in Einzelausstellungen im Mannheimer Kunstverein, im Museum Pfalzgalerie Kaiserslautern, beim Kunstverein Münsterland und in der städtischen Galerie Delmenhorst zu sehen.

Der Jury zur Verleihung des Osthaus-Preises gehörten in diesem Jahr an: Ulrich Krempel (Direktor Sprengel-Museum a. D.), Thomas Hirsch (Kunstkritiker), Tayfun Belgin (Direktor Osthaus-Museum Hagen), Margarita Kaufmann (Kulturdezernentin Stadt Hagen) und Christiane Bergfelder, Vorsitzende der „Freunde des Osthaus-Museums“.

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