Lösung gefordert

Helling-Plahr reagiert auf Bericht zu Kinderwunsch-Therapien

Die mikroskopische Aufnahme zeigt eine menschliche Eizelle, die in einem Speziallabor zu Demonstrationszwecken injiziert wird

Die mikroskopische Aufnahme zeigt eine menschliche Eizelle, die in einem Speziallabor zu Demonstrationszwecken injiziert wird

Foto: Ralf Hirschberger / dpa

Hagen.  Die FDP-Bundestagsabgeordnete fordert eine Lösung bei der Kosten-Übernahme von Kinderwunsch-Behandlungen, wie sie in Hagen angeboten werden.

Als Reaktion auf unsere Berichterstattung über das Hagener Kinderwunschzentrum fordert die FDP-Bundestagsabgeordnete Katrin Helling-Plahr (Foto), Kinderwunschbehandlungen zu erleichtern. Für die FDP-Bundestagsfraktion hat sie ein Positionspapier vorgelegt. „Ein Viertel der kinderlosen Männer und Frauen zwischen 20 und 50 Jahren sind ungewollt kinderlos. Dass es in Hagen ein Kinderwunschzentrum gibt, das sie unterstützen kann, ist zu begrüßen.

Es müssen aber die gesetzlichen Rahmenbedingungen modernisiert werden.“ Kinderwunschbehandlungen dürften nicht vom jeweiligen Geldbeutel abhängen. Die Landesregierung habe einen Schritt unternommen und 3,7 Millionen Euro zur Unterstützung von Kinderwunschbehandlungen bereitgestellt. Doch auch der Bund sei in der Pflicht. Aktuell fördere er Behandlungen nur, wenn sich das Land beteilige. „Für mich ist klar: Die gesetzlichen Krankenkassen müssen die Kosten vollständig übernehmen“, so Helling-Plahr. In unserem Bericht über das Kinderwunschzentrum in Hagen hatten wir behauptet, dass die Behandlungskosten bei 15.000 bis 20.000 Euro liegen würden. Diese Information ist nicht korrekt. Genauere Informationen gibt es beim Kinderwunschzentrum, Bahnhofstraße 1, 7390421.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben