Gastronomie

Historisches Flair für kulinarische Tradition

Nico und Salvatore Bucco verwöhnen ihre Gäste mit den pikanten Speisen von Liliana Bucco ab sofort in der Alten Reichsbank in Haspe.

Foto: WP Michael Kleinrensing

Nico und Salvatore Bucco verwöhnen ihre Gäste mit den pikanten Speisen von Liliana Bucco ab sofort in der Alten Reichsbank in Haspe. Foto: WP Michael Kleinrensing

Haspe.   Mit italienischer Küche küsst die Familie Bucco die Alte Reichsbank in Haspe wieder wach. Das „Ristorante da Salvatore“ fügt sich ins historische Ambiente ein.

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Das Erfolgsrezept des „Ristorante da Salvatore“ ist kein Geheimnis, aber eine Gabe: Eine Mischung aus Kreativität und frischen Produkten garniert mit einem sicheren Instinkt für Gewürze und Aromen sind das Talent von Liliana Bucco. In ihren Pfannen und Töpfen verwandelt sich jedes Gericht zu einen italienischen Gaumengenuss. Seit mehr als vier Jahrzehnten gibt sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Nico Bucco – inzwischen längst begleitet von Sohn Salvatore – in Sachen italienischer Kulinarik in Hagen den Takt vor. Die Gastronomen-Familie aus Leidenschaft startet jetzt in Haspe noch einmal komplett durch.

Im denkmalgeschützten Ambiente der Alten Reichsbank an der Haenelstraße hat der 66-jährige Gastronom nach elf Jahren an der Freiligrathstraße die Chance ergriffen, in einer Traditionskulisse seine Gäste zu verwöhnen. „Für mich ist es eine Freude wie vor 44 Jahren“, erinnert sich Nico Bucco an seine Anfänge in Altenhagen zurück. Inzwischen belegt „Ristorante da Salvatore“ in einschlägigen Internet-Bewertungsportalen einen Spitzenplatz. „Eine Empfehlung, die uns Gäste aus dem gesamten Umland beschert.“

Bergisches Bürgerhaus

Mit der verschieferten Immobilie am Rande des Hasper Zentrums, die in der Tradition der bergischen Bürgerhäuser in den Jahren 1914 bis 1916 als Reichsbanknebenstelle vom Architekten Ernst Kohlhage errichtet wurde, scheinen die Buccos neben ihrer Passion für italienische Spezialitäten auch eine Leidenschaft fürs Objekt entdeckt zu haben: „Wir haben das besondere Flair des Hauses aufgenommen, ohne abzuheben“, legt Sohn Salvatore großen Wert darauf, dass der Gourmet mit Sinn fürs Fünf-Gänge-Verwöhnmenü ebenso willkommen ist wie der Pizza-Margherita-Abholer. „Wir haben als Familie ein Haus gefunden, das uns zu unseren gastronomischen Wurzeln, wie wir sie einst in Altenhagen hatten, zurückführt.“ Vierflügelige Erdgeschoss-Sprossenfenster, florale Jugendstilschnitzereien und barockisierender Fassadenschmuck erinnern an Haus Harkorten und damit an die klassische bergische Bautradition.

Aber auch das Innere des durchrenovierten Restaurants versprüht den Charme-Mix aus Historischem und moderner Eleganz: ein stattlicher Kronleuchter im Entree-Bereich wirkt fast herrschaftlich, die Kandelaber an der Theke versprühen Piazza-Atmosphäre und illuminieren helle Wände mit Naturstein-Elementen und roten Farbakzenten sowie edel anmutende Marmor- und Holzböden. Von sämtlichen 26 Plätzen im über zwei Ebenen sich erstreckenden Restaurant-Bereich öffnet sich der Blick in die Cucina. Außerdem führt an der mächtigen, historischen Tresortür der ehemaligen Reichsbank vorbei der Weg in eine separate Pizzabäcker-Stube, an die sich noch eine kleine Taverne anschließt. Hier können Abholer Wartezeiten bei einem Glas Wein überbrücken. „Außerdem verfügen wir jetzt über einen Gesellschaftsraum für Gruppen bis zu 16 Personen sowie einen Außengastronomie-Bereich mit weiteren 20 Plätzen“, freut sich Nico Bucco über die hinzugewonnene Flexibilität. In Kombination mit der entrümpelten, aber verfeinerten Speisenkarte beste Rahmenbedingungen, eine Ristorante-Tradition in Haspe fortzusetzen.

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