Hochwasserschäden

Hohenlimburg: Bahnhof soll bis Ende 2021 in Betrieb gehen

Seit der Starkregen-Flut herrscht Stillstand am Bahnhof in Hohenlimburg. Während der Starkregenfälle wurden die Gleise des Bahnhofs komplett überschwemmt. Im nahen Stellwerk floss das Wasser in den Keller.

Seit der Starkregen-Flut herrscht Stillstand am Bahnhof in Hohenlimburg. Während der Starkregenfälle wurden die Gleise des Bahnhofs komplett überschwemmt. Im nahen Stellwerk floss das Wasser in den Keller.

Foto: Marcel Krombusch / WP Hagen

Hohenlimburg.  Seit der Starkregen-Flut herrscht Stillstand am Bahnhof in Hohenlimburg. Bis Ende des Jahres wolle man den Betrieb wieder herstellen, so die Bahn

Bis Ende dieses Jahres soll der reguläre Zugbetrieb am Bahnhof in Hohenlimburg wieder anlaufen. Konkretere Prognosen kann die Bahn derzeit auf Anfrage aber nicht geben. Insbesondere die Störungen am defekten Stellwerk machen der Bahn weiter zu schaffen.

Bei Starkregen-Flut beschädigt

Rund zwei Monate nach der Flut herrscht noch Stillstand auf dem Bahnhof in Hohenlimburg. Die Störungen auf der Strecke zwischen Hagen und Plettenberg dauern weiterhin an. Während der Starkregenfälle am 14. Juli wurden die Gleise des Bahnhofs Hohenlimburg komplett überschwemmt. Der Schotter im Gleisbett muss von der Bahn auf entstandene Hohlräume geprüft und erneuert werden. Das Wasser floss auch in die Kellerräume des Stellwerks vor Ort.

Die Arbeiten laufen, sind aber sehr aufwendig, wie der zuständige Bezirksleiter der DB Netz AG zu Beginn der Reparaturarbeiten Ende Juli bei einem Pressetermin angekündigt hatte. Denn im Keller standen die Kabel unter Wasser, die von den Gleisen aus den Außenanlagen zusammenlaufen. Am Bahnhof selbst wurden die Unterführung zum Mittelbahnsteig sowie die Personenunterführung neben dem Bahnhof geflutet. Letztere verbindet die Bahnstraße und die Innenstadt unter den Gleisen entlang mit der Unteren Isenbergstraße in Richtung Wesselbach.

Unterführung wieder begehbar

Nach der Berichterstattung dieser Zeitung, die mehrfach darauf hingewiesen hatte, dass die Personenunterführung auch Wochen nach der Flutkatastrophe noch nicht wieder begeh- und von Rollstuhlfahrern befahrbar war, hatte die Deutsche Bahn den WBH mit der Säuberungsaktion beauftragt. Dieser schaltete ein Unternehmen aus dem Ruhrgebiet ein, das mit schwerem Gerät anrückte und die Unterführung wieder begehbar machte.

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