Nach 320 Tagen Stillstand

Hohenlimburg: Saisonstart – Lennebad ab heute geöffnet

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Das Lennebad in Hohenlimburg öffnet erstmals nach fast einem Jahr Corona-Pause wieder für den Vereins- und Schwimmbetrieb. Auch die Sauna ist wieder geöffnet.

Das Lennebad in Hohenlimburg öffnet erstmals nach fast einem Jahr Corona-Pause wieder für den Vereins- und Schwimmbetrieb. Auch die Sauna ist wieder geöffnet.

Foto: Marcel Krombusch / WP Hagen

Hohenlimburg.  Nach 320 Tagen Stillstand öffnet das Lennebad ab sofort wieder für den Schwimm- und Vereinsbetrieb. Was Besucher nun wissen müssen

Unabhängig von der Debatte um den Erhalt öffnet das Richard-Römer-Lennebad heute um 13 Uhr seine Pforten. Nach exakt 320 Tagen Stillstand läuft der Schwimm- und Vereinsbetrieb wieder an. Was Besucherinnen und Besucher nun wissen müssen und woran während des Stillstands gearbeitet wurde.

3G-Regel im Hallenbad

Ab sofort können Gäste das Bad dienstags von 15 bis 20 Uhr, mittwochs von 12 bis 20 Uhr, donnerstags und freitags von 8 bis 12 Uhr sowie samstags von 13 bis 18 Uhr und sonntags von 9 bis 14 Uhr besuchen. Montags ist das Lennebad geschlossen. Im Bad gilt die 3G-Regel – getestet, geimpft oder genesen. Ein entsprechender Nachweis muss am Eingang vorgezeigt werden. Darüber hinaus gilt im Gebäude bis zum Schwimmbecken eine Maskenpflicht. Damit die Gäste im 25-Meter-Becken die nötigen Abstände einhalten können, dürfen maximal 18 bis 20 Personen gleichzeitig schwimmen.

Aquakurse und Aktionstage ausgesetzt

Die Aquakurse finden vorerst nicht statt, da diese sonst zu den Kurszeiten das Becken vollständig für die Öffentlichkeit blockieren würden, so Hagenbad. Das Schulschwimmen läuft wieder an, ebenso wie der Betrieb der Sauna. Zu den Aktionstagen im Lennebad gehören „Nass und Spaß“ und die Saunanächte. Beides wird bis auf Weiteres nicht stattfinden. Man will angesichts der weiter grassierenden Corona-Pandemie das Risiko, dass sich eine große Zahl von Menschen im Bad infiziert, nicht eingehen. So kamen etwa in der Vergangenheit zu dem regelmäßigen Aktionstag „Nass und Spaß“, bei dem Vereine wie der Hohenlimburger Schwimmverein und die DLRG Hohenlimburg am Programm mitwirkten, teils mehrere hundert Besucher. „Im Westfalenbad werden zurzeit auch keine Veranstaltungen gemacht, weil es eine besondere Herausforderung wäre. Man schafft damit eine Gefahrenquelle“, so Thomas Maag, Bäderleiter bei Hagenbad.

Reparaturen nach dem Hochwasser

Der Weg bis zur Eröffnung war für die Betreibergesellschaft lang. Wie oft berichtet, ist die Bausubstanz des Bades in die Jahre gekommen und dringend sanierungsbedürftig. Zusätzlich hatte das schwere Lenne-Hochwasser im Juli die Filteranlage beschädigt. Angesichts voller Auftragsbücher bei Firmen und Handwerksbetrieben sowie Lieferengpässen bei Ersatzteilen war es für Hagenbad diesmal ein Kraftakt, das Bad zu Saisonbeginn auf Vordermann zu bringen. „Wir haben zum Beispiel eine betroffene Pumpe repariert, statt sie neu anzuschaffen. Sonst hätte man allein dabei mit zwölf Wochen Lieferzeit rechnen müssen“, erläutert Maag. Neben Reparaturen an der Technik wurden beschädigte Fliesen im Hallenbad erneuert und kleinere Ausbesserungen gemacht. Sorge macht dem Betreiber die alternde Substanz, wie etwa die Beckenrandsteine. „Wenn das Becken gereinigt wird, besteht die Gefahr, das ganze Teile herausbrechen. Die Randsteine bekommt man inzwischen aber nicht mehr. Wir haben uns deshalb ein Kontingent gesichert.“

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