Springtec-Group

Hohenlimburger Inklusionsunternehmen mit Vorbildcharakter

Barbaras György (Zweiter von links) erklärt René Röspel (MdB, links) die Federn, mit denen er die Maschinen „füttert". „Schrimpf & Schöneberg"-Geschäftsführer Knut Schuster und Melody Renker (Personalabteilung) hören zu.

Barbaras György (Zweiter von links) erklärt René Röspel (MdB, links) die Federn, mit denen er die Maschinen „füttert". „Schrimpf & Schöneberg"-Geschäftsführer Knut Schuster und Melody Renker (Personalabteilung) hören zu.

Foto: Volker Bremshey

Oege.   Der Hagener Bundestagsabgeordnete René Röspel besucht jetzt die Springtec-Group. Grund dafür war die bundesweite Inklusionswoche.

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Premiere für den heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten René Röspel. Denn der sagte jetzt bei Besuch von Schrimpf & Schöneberg, einem Unternehmen der Springtec-Group, an der Feldstraße in Oege. „Ich bin noch nicht hier gewesen.“

Hintergrund seines Besuches war die von der Bundesarbeitsgemeinschaft Inklusionsfirmen e.V. ausgerichtete Informationswoche. 900 solcher Unternehmen gibt es bundesweit. Fast ein Dutzend in Hagen. Dazu zählt auch die Schrimpf & Schöneberg GmbH, die seit vielen Jahren als Inklusionsunternehmen der Integration von Menschen mit Handicap einer großen Bedeutung beimisst. Das Unternehmen der Springtec-Group setzt u.a. auf die Kooperation mit den Iserlohner Werkstätten. Auch im zweiten Standbein Im Klosterkamp. „Unser Unternehmen ist vor einem Jahrzehnt gestartet, Menschen mit einem Handcap fest einzustellen. Von diesen 13 Mitarbeitern sind aktuell noch fünf in unserem Unternehmen tätig“, so Geschäftsführer Knut Schuster.

Mit Problematik vertraut

Im Gespräch mit René Röspel macht er jedoch deutlich, dass es im Zuge einer zunehmenden Automatisierung immer schwieriger werde, diesen Menschen eine berufliche Perspektive zu bieten. Dennoch sei man bemüht und bestrebt, an dieser Idee festzuhalten.

Röspel, als Kreisvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt Ennepe-Ruhr mit der Materie der beruflichen Integration von Behinderten bestens vertraut, lobt das Engagement der Springtec-Group, die an der Feldstraße ihren Stammsitz hat. „Ich ziehe meinen Hut vor dem Engagement, das sie hier und den anderen Standorten erbringen. Es so wichtig, Menschen mit Handicap zu integrieren. Sie blühen bei ihrer beruflichen Tätigkeit förmlich auf. Ihr Unternehmen ist ein rühmliches Vorbild.“

Ein Paradebeispiel für eine gelungene berufliche Integration ist Barabas György, der seit dreieinhalb Jahren bei Schrimpf & Schöneberg an der Feldstraße arbeitet und dort u.a. die Maschinen mit Federn „füttert“. Er fühlt sich, wie er betont, im Kreis seiner Kollegen pudelwohl und ist ein wertvoller Mitarbeiter für das Unternehmen. Eine perfekte Win-Win-Situation.

Fünf eigenständige Unternehmen

Die fünf eigenständigen Unternehmen der Springtec-Group entwickeln, fertigen und liefern weltweit Federn, Stanz- und Biegeteile in nahezu alle Branchen. Zur Gruppe gehören Schrimpf & Schöneberg, Friedhelm Nüsken GmbH, Springtec Löw, Springtec Middermann & Finking und Hanebeck Springtec.

Die Unternehmens-Gruppe zählt insgesamt 275 Mitarbeiter.

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