Umwelt

Huyeng sieht keinen Anlass für Diesel-Fahrverbot in Hagen

Umweltdezernent Huyeng lehnt ein Fahrverbot derzeit ab.

Umweltdezernent Huyeng lehnt ein Fahrverbot derzeit ab.

Hagen.   Umweltdezernent Thomas Huyeng sieht in Hagen keine Veranlassung für ein Diesel-Fahrverbot. Das Stuttgarter Urteil möchte er nicht kommentieren.

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Der Hagener Umweltdezernent Thomas Huyeng hat gestern hervorgehoben, dass es in Hagen keine Veranlassung für ein Diesel-Fahrverbot gebe: „Ich sehe da absolut keine Handlungsnotwendigkeit.“ Auch im aktuellen Luftreinhalteplan der Stadt sei ein solches Verbot nicht verankert. Es gebe andere Möglichkeiten, die Luftqualität in der Innenstadt zu verbessern, so Huyeng, der in diesem Zusammenhang auf Fahrverbote für Lastwagen am Märkischen Ring oder den Bau der Bahnhofshinterfahrung verwies.

Kein Kommentar zum Urteil

Das gestrige Urteil des Verwaltungsgerichts Stuttgart, wonach die Luftverschmutzung in der schwäbischen Landeshauptstadt auch mit Fahrverboten für Diesel-Autos eingedämmt werden müsse, wollte Huyeng nicht kommentieren: „Dazu müsste ich die Begründung erst im Detail kennen.“ Für viel wichtiger hält der Hagener Jurist ohnehin ein im Herbst erwartetes Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes zur Luftverschmutzung der Corneliusstraße in Düsseldorf.

Sollte der Gesetzgeber demnächst tatsächlich Fahrverbote zur Verbesserung der Luftqualität ermöglichen, dann müssten den Städten klare Regelungen zur Überprüfung an die Hand gegeben werden, so Huyeng: „Das wäre dann eine blaue Plakette oder etwas Ähnliches.“ Ohne eine solche Kennzeichnung sei ein Fahrverbot für bestimmte Diesel-Autos praktisch nicht kontrollierbar.

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