Immissionen treten 24 Stunden an sieben Tagen auf

380-kV-Höchstspannung.   Der stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Frau Nigbur-Martini sollten die Bürgerinnen und Bürger in Hohenlimburg dankbar sein, dass sie sich dieses Themas annimmt. Ihre Fragen an die Verwaltung über feste Gesprächstermine der Stadt mit den Umweltverbänden und Amprion, die bei der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung erörtert werden sollen, wurden von uns am 18.5.2017 in der Ratssitzung an die Verwaltung der Stadt Hagen, insbesondere an den Umweltdezernenten Herrn Huyeng, gerichtet. Eine befriedigende Antwort erfolgte nicht. Bis heute sind diese notwendigen Gesprächstermine weder vereinbart, noch gibt es dazu eine Terminplanung seitens der Stadt. Wir fordern deshalb den Oberbürgermeister als Verwaltungschef auf, für die umgehende Terminvereinbarung mit den Umweltverbänden und Amprion Sorge zu tragen. Gespräche am „Runden Tisch“ sind nur dann sinnvoll, wenn die Ergebnisse auch in Fakten umgesetzt werden. Deshalb ist unabdingbar, dass bei den Folgeterminen die Stadt nicht wie bisher nur die Moderation übernimmt, sondern einen Sachverständigen hinzuzieht, der auf Wissenshöhe mit den Vertretern des Netzbetreibers Amprion verhandeln kann und z. B.die Interessen des NABU gegen die Interessen der betroffenen Bewohner neutral abwägen kann. Durch solches Vorgehen gelang es den Städten Stade (Westküstenleitung), Oldenburg u.a.,die Stromtrassen aus dem Ortskern herauszulösen. Wenn die Hohenlimburger Bürger sich jetzt nicht wehren, werden die jetzigen Strommasten zeitnah durch neue, 70 m hohe Masten ersetzt. Die dann bestehende Höchstspannung von 380 kV setzt die Bevölkerung einer gesundheitsschädlichen elektromagnetischen Dauerbestrahlung aus. Juristisch erlaubt ist dies nur durch den „Besitzstand“ von Amprion an der bestehenden Leitungstrasse.Über die neuen 380 kV Leitungen plant Amprion nach einiger Zeit mittels HGÜ (Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung) noch höhere Strommengen zu transportieren! Unverständlich ist auch die Untätigkeit der großen Wohnungsbaugesellschaften, da die Werthaltig ihres Immobilienbesitzes durch die Höchstspannungsleitung sinken wird. Neuere Forschungsergebnisse beweisen, das unheilvolle Zusammenwirken von Elektrosmog und dem Feinstaub, der insbesondere durch den Verkehr auf der leitungsnahen Autobahn verursacht wird. Beide Immissionen treten ja nicht nur zeitlich befristet auf, sondern 24 Stunden an 7 Tagen, also dauerhaft. Elektrosmog macht den Feinstaub magnetisch, so dass dieser, einmal eingeatmet, sich im Körper mit allen nachteiligen Folgen festsetzt und nicht wieder ausgeatmet werden kann. Maria und Dr. med. Hartmut Thoma; Hohenlimburg

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Der stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Frau Nigbur-Martini sollten die Bürgerinnen und Bürger in Hohenlimburg dankbar sein, dass sie sich dieses Themas annimmt.


Ihre Fragen an die Verwaltung über feste Gesprächstermine der Stadt mit den Umweltverbänden und Amprion, die bei der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung erörtert werden sollen, wurden von uns am 18.5.2017 in der Ratssitzung an die Verwaltung der Stadt Hagen, insbesondere an den Umweltdezernenten Herrn Huyeng, gerichtet. Eine befriedigende Antwort erfolgte nicht. Bis heute sind diese notwendigen Gesprächstermine weder vereinbart, noch gibt es dazu eine Terminplanung seitens der Stadt. Wir fordern deshalb den Oberbürgermeister als Verwaltungschef auf, für die umgehende Terminvereinbarung mit den Umweltverbänden und Amprion Sorge zu tragen.


Gespräche am „Runden Tisch“ sind nur dann sinnvoll, wenn die Ergebnisse auch in Fakten umgesetzt werden. Deshalb ist unabdingbar, dass bei den Folgeterminen die Stadt nicht wie bisher nur die Moderation übernimmt, sondern einen Sachverständigen hinzuzieht, der auf Wissenshöhe mit den Vertretern des Netzbetreibers Amprion verhandeln kann und z. B.die Interessen des NABU gegen die Interessen der betroffenen Bewohner neutral abwägen kann. Durch solches Vorgehen gelang es den Städten Stade (Westküstenleitung), Oldenburg u.a.,die Stromtrassen aus dem Ortskern herauszulösen.


Wenn die Hohenlimburger Bürger sich jetzt nicht wehren, werden die jetzigen Strommasten zeitnah durch neue, 70 m hohe Masten ersetzt. Die dann bestehende Höchstspannung von 380 kV setzt die Bevölkerung einer gesundheitsschädlichen elektromagnetischen Dauerbestrahlung aus. Juristisch erlaubt ist dies nur durch den „Besitzstand“ von Amprion an der bestehenden Leitungstrasse.Über die neuen 380 kV Leitungen plant Amprion nach einiger Zeit mittels HGÜ (Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung) noch höhere Strommengen zu transportieren! Unverständlich ist auch die Untätigkeit der großen Wohnungsbaugesellschaften, da die Werthaltig ihres Immobilienbesitzes durch die Höchstspannungsleitung sinken wird. Neuere Forschungsergebnisse beweisen, das unheilvolle Zusammenwirken von Elektrosmog und dem Feinstaub, der insbesondere durch den Verkehr auf der leitungsnahen Autobahn verursacht wird. Beide Immissionen treten ja nicht nur zeitlich befristet auf, sondern 24 Stunden an 7 Tagen, also dauerhaft. Elektrosmog macht den Feinstaub magnetisch, so dass dieser, einmal eingeatmet, sich im Körper mit allen nachteiligen Folgen festsetzt und nicht wieder ausgeatmet werden kann. Maria und Dr. med. Hartmut Thoma; Hohenlimburg

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