Friday for Future

In Hagen gibt es am Freitag den ersten Schüler-Klimastreik

„Fridays for Future“  heißt die Bewegung, die nun auch in Hagen angekommen ist.

„Fridays for Future“ heißt die Bewegung, die nun auch in Hagen angekommen ist.

Foto: Klaus-Dietmar Gabbert

Hagen.   Die Organisatoren erwarten mehrere Hundert Teilnehmer zum „Friday for Future“: Am Freitag startet in Hagen der erste Klimastreik von Schülern.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Deutschlandweit gab es schon in vielen Städten Aktionen, am Freitag, 14. März, wird nun auch Hagen seine erste Friday-for-Future-Demonstration von Schülern erleben. Die Organisatoren erwarten mehrere Hundert Teilnehmer.

Die Schülerinnen und Schüler haben in Hagen eine eigene Ortsgruppe der inzwischen in vielen Ländern dieser Erde aktiven Bewegung gegründet. Zu der Gruppe gerhören etwa Janne Rosenbau und Laura Kiwitz. Bislang waren sie zum Beispiel schon bei einer Klima-Demonstration in Berlin besucht, nun stellen sie eine eigene in Hagen auf die Beine.

Die Forderungen: Einhaltung der Pariser Klimaziel, die Einsparung von Emissionen in allen Bereichen und Klimaschutz als oberste Priorität in der Politik. Entstanden ist die Bewegung durch Greta Thunberg aus Schweden, die am 20. August 2018, dem ersten Schultag nach den Sommerferien, schwänzte und stattdessen mit einem Schild und Flyern zum Parlamentsgebäude ging, um für besseren Klimaschutz zu protestieren. Bislang gab es in mehr als 80 Ländern knapp 100 Streiks von Schülerinnen und Schülern.

In Hagen startet der Demonstrationszug am Freitag, 15. März, um 10.30 Uhr – also während der Schulzeit – auf dem Berliner Platz vor dem Hagener Hauptbahnhof. Es geht dann mit einem Zwischenstopp am Theater zum Marktplatz an der Johanniskirche.

Reden werden Schülerinnen und Schüler aus Hagen, Anja Schöne, die Leiterin des Jugendtheaters Hagen, Hannah Scharlau als Vorsitzende des Jugendrings Hagen, und Vertreter der Jusos.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben