Jagd

Jäger bringen acht Wildschweine und zwölf Rehe zur Strecke

Dieser Hinweis an der Waldlust warnte Spaziergänger am Mittwoch vor der Jagd.

Foto: Michael Kleinrensing

Dieser Hinweis an der Waldlust warnte Spaziergänger am Mittwoch vor der Jagd. Foto: Michael Kleinrensing

Hagen.   Bei einer Drückjagd zur Eindämmung der Schwarzwildpopulation in Hagen wurden von 43 Jägern acht Wildschweine erlegt – aber auch zwölf Rehe.

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Bei einer Drückjagd im Hagener Stadtwald und einem Privatrevier wurden am Mittwochmorgen acht Wildschweine und zwölf Rehe erlegt. 43 Jäger nahmen auf Einladung des Wirtschaftsbetriebes Hagen (WBH) an der Jagd teil.

Ab 9 Uhr am Morgen durchstreiften 20 Treiber und Hundeführer mit ihren Vierbeinern den Wald auf dem Goldberg und dem Riegerberg bis hinauf zur Hinnenwiese bzw. zur Voerder Straße. Dabei galt es, die Wildtiere nicht aufzuschrecken und zur schnellen Flucht zu veranlassen, sondern zu beunruhigen und in mäßige Bewegung zu versetzen. So war es für die Jäger, die sich auf ihren Ansitzen postiert hatten, nicht nur einfacher, einen Treffer zu setzen. Es erleichterte auch die Beobachtung, ob einem Muttertier möglicherweise noch Frischlinge folgten.

Fünfstündige Jagd

Denn die kleinen Schweine dürfen zwar geschossen werden, nicht aber die Bachen. So hatten die Jäger am Ende der fünfstündigen Jagd denn auch sechs Frischlinge und zwei Überläufer (Wildschweine im zweiten Lebensjahr) erlegt.

Die Drückjagd war nach Angaben des Wirtschaftsbetriebes seit Monaten geplant und keine Reaktion auf die jüngst von mehreren Bürgern ­geäußerte Kritik an der Jägerschaft, den Wildschweinen würde nicht in ausreichendem Maße nachgestellt. Die Rotten fallen regelmäßig in Kleingärten und auf privaten Grundstücken ein und verwüsten diese auf der Suche nach Nahrung vollständig.

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