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Junge Topsportler kämpfen im Wildwasserpark um EM-Krone

Ein Wettkämpfer im Einsatz: Stefan Hengst vom Kanu-Ring Hamm geht bei der EM an den Start in der Disziplin U23-K1.

Foto: Markus Flechtner

Ein Wettkämpfer im Einsatz: Stefan Hengst vom Kanu-Ring Hamm geht bei der EM an den Start in der Disziplin U23-K1. Foto: Markus Flechtner

Hohenlimburg.   Ende August richtet der KC Hohenlimburg an der Lenne die Europameisterschaften der Junioren und der U23 aus.

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Circa 350 Athleten und 100 Betreuer aus voraussichtlich 30 Nationen: „Das ist eine echte Hausnummer“, kommentiert Vorsitzender Udo Raumann das, was im August organisatorisch auf den KC Hohenlimburg zukommt. Der Verein richtet im Wildwasserpark an der Lenne vom 16. bis 20. August die Europameisterschaften der Junioren und U23 aus.

120 Helfer

120 Helfer werden in der Spitze im Einsatz sein, wenn die besten Nachwuchs-Kanuten Europas um die Krone kämpfen. Die Spanne reiche von Parkplatzkoordinatoren über Ansprechpartner für die Athleten auf der Nationalzeltwiese und im Schwimmbad bis zu knapp 50 Wettkampfrichtern.

„Eine EM ist der höchste Schwierigkeitsgrad, den wir in Hohenlimburg ausrichten können“, verdeutlicht Udo Raumann die Bedeutung der Veranstaltung für den KC. Die Vorbereitungen laufen bereits seit einem Jahr. Anfang August würden dann Tribüne und LED-Leinwände installiert.

Einmarsch in den Lennepark

Bei der Eröffnungsfeier am Mittwoch, 16. August, würden die teilnehmenden Nationen über die Lennebrücke in den Lennepark einmarschieren und hoffentlich von unzähligen Zuschauern begrüßt werden. Ein solch hoher Aufwand ließe sich selbstverständlich nicht einzig Clubintern bewältigen. Aus diesem Grund sei der KC froh über die tatkräftige Unterstützung seiner Sponsoren und anderer Vereine.

Die Veranstaltung sei auch als Außenwirkung für den KC Hohenlimburg von enormer Bedeutung.

Gute Tradition

„Das ist eine gute Tradition, dass Hohenlimburg immer schon eine gute und wettkampffähige Strecke hatte“, so Raumann. Gerade auch für den Kanusport in Nordrhein-Westfalen sei dies so. Der Wildwasserpark und sein Leistungszentrum seien aus diesem Grund auch ein Aushängeschild des Kanusports im Bundesland. „Wir haben sonst in NRW viel zu wenig“, findet Udo Raumann. Die großen deutschen Zentren des Kanusport befinden sich in Leipzig und Augsburg mit sogenannten A-Strecken für Weltmeisterschaften und Olympische Spiele.

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