Politik

Jusos in Hagen fordern von SPD Ende der Großen Koalition

Das Logo der Arbeitsgemeinschaft der Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in der SPD.

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Foto: Bernd Thissen/dpa

Hagen.   Die Jusos in Hagen wollen ein schnellstmögliches Ende der Großen Koalition im Bund: „Wir fordern einen Schlussstrich.“

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Die Hagener Jungsozialisten (Jusos) fordern die SPD auf, die Große Koalition mit den Unionsparteien auf Bundesebene schnellstmöglich zu verlassen. So solle auf die aktuellen Wahl- und Umfrageergebnisse der Partei reagiert und eine inhaltliche, strukturelle und personelle Neuausrichtung der deutschen Sozialdemokratie ermöglicht werden. Der SPD-Nachwuchs positioniert sich damit wesentlich deutlicher als seine Mutterpartei in Hagen. Parteichef Timo Schisanowski hatte sich auf WP-Anfrage in dieser Frage nicht positioniert.

„Die Große Koalition funktioniert aktuell eher schlecht als recht“, so David Wiegmann, stellvertretender Vorsitzender der Jusos. „Sie wird von parteipolitischen Querelen beherrscht, sei es bei der Union der Streit zwischen den Schwesterparteien oder der fehlenden klaren Linie der SPD. Deswegen fordern wir einen Schlussstrich unter die Koalition – auch weil wir keine thematischen Überschneidungen zwischen Union und SPD mehr sehen.“

Fleming Borchert, Vorsitzender der Jusos Hagen, stellt klar: „So kann es nicht weitergehen in Berlin. Die SPD sollte aufpassen, dass sie durch ein zu langes Festhalten an der Groko nicht verzichtbar wird. Aktuell lässt die Bundespartei den Grünen freie Bahn, die Bürgerinnen und Bürger mit sozialen Ideen abzufangen.“

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