Karneval

Karnevalskirmes in der Hagener City startet Weiberfastnacht

Stellen das Programm der Karnevalskirmes vor (von links): Gino Tränkler, Daniel Gusik, Harald Gusik, Norbert Brodel, Jörg Schapals und Ulrich Heck. 

Stellen das Programm der Karnevalskirmes vor (von links): Gino Tränkler, Daniel Gusik, Harald Gusik, Norbert Brodel, Jörg Schapals und Ulrich Heck. 

Foto: Yvonne Hinz

Hagen-Mitte.  Die zweite Hagener Karnevalskirmes in der Innenstadt startet an Weiberfastnacht.

Im vergangenen Jahr war es ein Experiment: Nach zehn Jahren wollten die Schausteller noch einmal versuchen, eine Karnevalskirmes auf die Beine zu stellen. Das Ergebnis? Die Karnevalskirmes in der Innenstadt war ein voller Erfolg. Kein Wunder also, dass das Fünf-Tages-Event in diesem Jahr wiederholt wird. Von Weiberfastnacht, 20. Februar, bis Rosenmontag, 24. Februar, rücken die Schausteller mit Fahrgeschäften, Ständen und Buden auf dem Friedrich-Ebert-Platz, in der Hohenzollernstraße sowie im Volkspark an.

„Die Karnevalskirmes ist die abgespeckte Version des Weihnachtsmarktes“, bringt es Gino Tränkler auf den Punkt. Er ist Beisitzer im Hagener Schaustellerverein und betont, dass man jene Schausteller und Händler, die den Mut gehabt hätten, bei der Karnevalskirmes 2019 mitzumachen, auch in diesem Jahr berücksichtigt hätte.

Was die City-Besucher erwartet? Vor der Volme-Galerie wird – genau wie im vergangenen Jahr – der Autoscooter aufgebaut. Dort findet auch am Rosenmontag um 13.30 Uhr die Schlüsselübergabe statt, danach wird der Autoscooter zur Tribüne für die Ehrengäste umgebaut. Davor platzieren sich Markus Krause und Bernd Besare, die den Rosenmontagszug moderieren.

Ebenfalls auf dem Ebert-Platz zu finden: der „Fliegende Teppich“. „Das Fahrgeschäft hat eine Flughöhe von 27 Metern und ist somit der größte ,Fliegende Teppich’ Europas“, versichert Daniel Gusik. Der 2. Vorsitzende des Hagener Schaustellervereins präsentiert den Lageplan: „Das Fahrgeschäft ,Breakdance’ – das Karussell gibt es seit über 40 Jahren und es hat längst Kultcharakter – steht vor der Konzertmuschel im Volkspark.“

Da auch auf der Karnevalskirmes Familienfreundlichkeit groß geschrieben würde, so Gusik, gebe es auch eine Menge für Kinder: „Wir bauen einen kleinen ,Fliegenden Teppich’ auf, außerdem das Fahrgeschäft ,Air Race’, ,Sahara-Rallye’ und ,Crazy Clown’.“

Und ganz junge Besucher könnten gemeinsam mit ihren Eltern das Kettenkarussell „Disneyflieger“ oder den Babyflug „Circus Flieger“ ausprobieren.

Die Preise sind im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben. So kostet zum Beispiel eine Einzelfahrt im Autoscooter 2,50 Euro, wer mehrere Fahrchips kauft, erhält Mengenrabatt. l

Verzicht auf Plastikbesteck

„Den Nachhaltigkeitsgedanken pflegen wir auch auf der Karnevalskirmes“, betont Daniel Gusik. Sprich: Die Schausteller und Händler verzichten auf Plastikbesteck, -becher und -tüten, außerdem sind Beleuchtungselemente mit LED-Technik ausgestattet.

In puncto Sicherheit verlasse man sich auf das durch Stadt und Polizei konzipierte Sicherheitskonzept. Der Verlauf der Karnevalskirmes 2019 sei friedlich gewesen, resümiert Gino Tränkler, auch deshalb, da die Stoßzeiten nicht in den späten Abendstunden, sondern nachmittags und am frühen Abend gewesen seien.

Wie die Schausteller den Auftakt an Weiberfastnacht gestalten? Um 12 Uhr nehmen Karussells und Buden ihren Betrieb auf, um 13.30 Uhr wird die Karnevalssause auf dem Ebert-Platz offiziell durch Oberbürgermeister Erik O. Schulz eröffnet. Dazu wird auch die Prinzessin samt Gefolge erwartet.

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