Natur

Klare Sternennächte und viel Sonne in Hagen

Ein Fuchs in der Abenddämmerung, Wildtier, Tier, Tiere, Natur, Foto: Kevin Winterhof

Foto: Kevin Winterhoff

Ein Fuchs in der Abenddämmerung, Wildtier, Tier, Tiere, Natur, Foto: Kevin Winterhof

Hagen.   In einem kühlen Februar in Hagen liegen die Temperaturen weit unter dem Mittelwert. Es gibt nur wenig Niederschläge.

Der Februar lag mit einer Durchschnittstemperatur von -1,0 Grad an der Sternwarte am Eugen-Richter-Turm um 3,3 Grad unter dem langjährigen Mittel der international gültigen Referenzperiode von 1961 bis 1990. Gegenüber dem Januar lag die Mitteltemperatur sogar um mehr als 5 Grad niedriger.

Das Flächenmittel im Stadtgebiet, ermittelt durch die elf Wetterstationen im Verbund vom Wetternetz-Hagen, lag mit -0,6 Grad rund vier Zehntel Grad über dem NRW-Durchschnitt. Am kühlsten war es in Dahl mit -1,6 Grad und am wärmsten im Innenstadtbereich mit 0,4 Grad. Köln-Stammheim war mit 0,7 Grad der wärmste Ort in NRW.

Auskühlung in der Nacht

Während im Dezember und Januar oft Dauergrau am Himmel dominierte, war es im Februar tagsüber die Sonne und nachts der Sternenhimmel. Das hatte einen großen Einfluss auf die nächtliche Auskühlung. Im Januar gab es an der Sternwarte den ganzen Monat über keinen Frost. Im Februar wurde dagegen an 25 Tagen Frost registriert. Eine vergleichbare Periode gab es zuletzt 1986. Damals trat sogar an allen Tagen Frost auf.

Zum Monatsende hin verschärfte sich der Frost, und auch tagsüber stiegt die Temperatur trotz ungetrübten Sonnenscheins oftmals nicht mehr über den Gefrierpunkt. In den klimabegünstigten Lagen des Stadtgebiets wurden bis zu drei, in den höheren Lagen sogar bis zu sieben Eistage (ganztägig unter 0 Grad) verzeichnet. Auf den Flüssen im Stadtgebiet konnte zunehmende Eisbildung beobachtet werden.

Mit einer Niederschlagsmenge von 21 Liter pro Quadratmeter, gemessen an der Sternwarte am Eugen-Richter-Turm, wurde der langjährige Mittelwert der international gültigen Referenzperiode von 1961-1990 nur zu etwa einem Drittel erreicht. An elf Tagen wurde messbarer Niederschlag beobachtet. In Dahl wurde mit 22 Liter pro Quadratmeter der meiste Niederschlag im Stadtgebiet gemessen, in der Innenstadt mit 11 Liter pro Quadratmeter der wenigste. In der Eifel wurde mit 50 Liter pro Quadratmeter NRW-weit der meiste Niederschlag gemessen.

147 Sonnenstunden

Was im Dezember und Januar an Sonne fehlte, holte der Februar nach. Mit knapp 147 Sonnenstunden wurde das Doppelte der für den Monat üblichen Sonnenscheindauer erreicht. An drei Tagen gab es überhaupt keinen Sonnenschein, an drei weiteren weniger als eine Sonnenstunde pro Tag. Zum Vergleich: Der NRW-Durchschnitt lag bei 134 Sonnenstunden mit einem Maximum von 159 Sonnenstunden am Niederrhein. Auf dem Kahlen Asten wurden nur 105 Sonnenstunden erreicht.

Der Februar war aufgrund der Witterung eher windschwach, auch wenn teils ein eisiger Ostwind wehte. Zeitweise erreichte dadurch die gefühlte Temperatur Werte bis nahe -20 Grad. An 18 Tagen wehte der Wind stark (mehr als Windstärke 6) und an drei Tagen stürmisch (mehr als Windstärke 8). Die höchste Windgeschwindigkeit erreichte mit 84 Kilometer pro Stunde Windstärke 9.

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