Tötungsdelikt

Kripo-Fahnder nehmen nach Hagen geflüchteten Polen fest

Die Hagener Kripo nahm zwei per Haftbefehl gesuchte Straftäter fest.

Foto: Michael Kleinrensing

Die Hagener Kripo nahm zwei per Haftbefehl gesuchte Straftäter fest. Foto: Michael Kleinrensing

Hagen.   Zwei per Haftbefehl gesuchte Männer gingen Fahndern der Hagener Kripo ins Netz: ein 42-jähriger Pole sowie ein notorischer Ebay-Betrüger.

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Der Hagener Kripo sind zwei dicke Fische ins Netz gegangen: ein Pole, der wegen eines Tötungsdelikts gesucht wurde, sowie ein notorischer Betrüger.

Der 42-jährige Pole, der von Zivilfahndern des Einsatztrupps zur Kriminalitätsbekämpfung geschnappt wurde, war von den polnischen Behörden mit einem europäischen Haftbefehl zur Festnahme ausgeschrieben. Er hatte in seinem Heimatland eine 15-jährige Haftstrafe wegen eines Tötungsdelikts verbüßt und war unter Auflagen zur Bewährung entlassen worden. Entgegen den Vorschriften verließ der Mann Polen und reiste nach Hagen, wo er schon früher einmal gewohnt hatte. Daraufhin erließ die polnische Justiz den europäischen Haftbefehl. Die Fahnder der Hagener Kripo nahmen die Spur des 42-Jährigen auf und konnten ihn in Halden festnehmen. Er wurde der Justiz übergeben, wird an Polen ausgeliefert und muss dort noch zwei Jahre Restfreiheitsstrafe verbüßen.

Auch der Betrüger war von der Staatsanwaltschaft Hagen mit einem Untersuchungshaftbefehl zur Festnahme ausgeschrieben. Dem 36-Jährigen wird vorgeworfen, in rund 600 Fällen über Ebay Waren angeboten und kassiert zu haben, die er dann jedoch nicht lieferte. Außerdem soll er Waren bestellt haben, ohne zu bezahlen.

Die Beamten trafen den Mann in den Nachmittagsstunden in der Taubenstraße an und führten ihn einem Untersuchungsrichter vor. Dieser ordnete Untersuchungshaft an.

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