Vollbremsung

Lebensgefahr: Junge Hagener kürzen Weg zu Zug über Gleise ab

Eine Eurobahn in Dortmund musste bremsen, weil Jugendliche aus Hagen vor ihr über die Gleise liefen.

Eine Eurobahn in Dortmund musste bremsen, weil Jugendliche aus Hagen vor ihr über die Gleise liefen.

Foto: Günter Blaszczyk / WR

Hagen/Dortmund.  Drei Jugendliche aus Hagen haben einen Zug zu einer Vollbremsung gezwungen, weil sie über die Gleise liefen. Sie wollten den Zug nicht verpassen.

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Weil sie ihren Zug nicht verpassen wollten, haben drei Jugendliche aus Hagen am Mittwochabend eine Eurobahn in Dortmund-Scharnhorst zu einer Vollbremsung gezwungen. Der 16-Jährige und die beiden 17-Jährigen überquerten nach Angaben der Bundespolizei kurz vor Einfahrt des Zugs die Bahngleise.

Die Bahn kam kurz vor dem Haltepunkt zum Stehen, so dass ein Zusammenstoß mit den Jugendlichen vermieden werden konnte. Nach kurzem Halt konnte die Fahrt fortgesetzt werden. Am regulären Haltepunkt bestiegen die Jugendlichen den Zug und wurden dort von einem Bundespolizisten angesprochen, der auf dem Weg zum Dienst war.

Über lebensgefährliches Verhalten aufgeklärt

Die Jugendlichen erklärten, dass sie unbedingt den Zug erreichen mussten und deshalb den Weg quer über die Gleise abgekürzt hätten. Am Dortmunder Hauptbahnhof angekommen, mussten die Jungen zunächst mit zur Wache der Bundespolizei. Dort wurden sie eindringlich über ihr lebensgefährliches Handeln aufgeklärt. Auch die Erziehungsberechtigten der Jugendlichen wurden telefonisch über den Vorfall informiert.

Die Bundespolizei ermittelt nun wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr, Vornahme einer Betriebsstörung/-gefährdung und unbefugten Aufenthaltes in den Gleisen. Die Jungen durften später ihren Weg fortsetzen.

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