Frechheit

Mann aus Hagen setzt sich einfach auf ein Polizei-Motorrad

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Der Mann setzte sich einfach auf das Motorrad der Polizistin aus Hagen.

Der Mann setzte sich einfach auf das Motorrad der Polizistin aus Hagen.

Foto: Michael Kleinrensing / WP-Symbolbild

Hagen-Mitte.  Während eine Polizeibeamtin in Hagen sich Notizen zu einem Unfall machte, setzte sich ein Mann einfach auf ihr Motorrad. . .

So etwas Freches: Ein 34-jähriger Mann störte am Donnerstagabend in Hagen die Polizei nicht nur bei einer Unfallaufnahme, sondern setzte sich auch noch auf das Motorrad einer Beamtin. Damit hatte er den Bogen allerdings überspannt.

Wie die Polizei in Hagen mitteilte, war die Motorrad-Polizistin gegen 19.45 Uhr zu einem Unfall in der Straße Am Hauptbahnhof gerufen worden. Während sie die Personalien der Beteiligten aufnahm und sich Notizen zum Unfallhergang machte, wurde sie auf einen Mann aufmerksam, der sich plötzlich auf ihr Dienst-Motorrad setzte. Als sie ihn ansprach, reagierte er aggressiv und entgegnete ihr: „Stell dich nicht so an.“

Auch ausweisen will sich der Mann nicht

Die Polizistin erteilte ihm daraufhin einen Platzverweis, welchen er jedoch ignorierte. Nun rief sie Verstärkung herbei, ein Streifenwagen rückte an.

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Doch auch den hinzugerufenen Beamten gegenüber zeigte sich der Hagener renitent und wollte sich nicht ausweisen. Weil er zudem immer aggressiver wurde, legten ihm die Beamten schließlich Handschellen an und nahmen ihn in Gewahrsam.

Stiefsohn bedroht Frau in Haspe

In Haspe kam es in der Nacht zum Donnerstag zu hässlichen Szenen zwischen Frau und ihrem 19-jährigen Stiefsohn.

Gegen 1.45 Uhr gerieten die beiden nach Angaben der Polizei in einen Streit. Die Hagenerin gab an, von ihrem Stiefsohn beleidigt und bedroht worden zu sein. Er habe angedroht, ihren Kiefer zu brechen und sie mehrfach mit den Fäusten ins Gesicht geschlagen. Außerdem schilderte die Frau, dass er sie am Kopf gezerrt und mit seinem Knie auf ihren Kopf „einwirkte“, so die Polizei.

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Irgendwann verließ der junge Mann die Wohnung. Als die Polizei eintraf, war er nicht mehr zugegen. Allerdings verhängten die Beamten ein zehntägiges Rückkehrverbot gegen ihn. Zudem wurden ein Strafverfahren eingeleitet.

Die leicht verletzte Hagenerin lehnte es ab, dass ein Rettungswagen für ihre Behandlung alarmiert wurde.

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