Michael Grimm regt an: Benefiz-Konzert für den Werkhof

Hohenlimburg.   Dass das Kulturzentrum Werkhof nach der Sommerpause möglicherweise nicht wieder öffnet, weil der Brandschutz überarbeitet werden muss (diese Zeitung berichtete exklusiv), hat Michael Grimm aufgeschreckt. Zu viele positive Erinnerungen hat der Frontmann von „Halber Liter“ an diese weit über Hohenlimburg hinaus bedeutende Location, in der in fast drei Jahrzehnten unzählige Bands mit teilweise legendären Auftritten die Besucher elektrisierten – ob im Werkhofsaal oder insbesondere in der Katakombe. Das soll möglicherweise bald Geschichte sein? „Nein, das soll und das darf es nicht geben“, versichert der erfahrene Musiker, zumal er zusammen mit Norbert Höhne und Hasan Kahraman zu den Initiatoren der „Rockpalast-Revival- Partys“ gehört.

Dass das Kulturzentrum Werkhof nach der Sommerpause möglicherweise nicht wieder öffnet, weil der Brandschutz überarbeitet werden muss (diese Zeitung berichtete exklusiv), hat Michael Grimm aufgeschreckt. Zu viele positive Erinnerungen hat der Frontmann von „Halber Liter“ an diese weit über Hohenlimburg hinaus bedeutende Location, in der in fast drei Jahrzehnten unzählige Bands mit teilweise legendären Auftritten die Besucher elektrisierten – ob im Werkhofsaal oder insbesondere in der Katakombe. Das soll möglicherweise bald Geschichte sein? „Nein, das soll und das darf es nicht geben“, versichert der erfahrene Musiker, zumal er zusammen mit Norbert Höhne und Hasan Kahraman zu den Initiatoren der „Rockpalast-Revival- Partys“ gehört.

Rockpalast-Revival-Party

Nach drei erfolgreichen Veranstaltungen seit der Premiere im Jahr 2014 soll nämlich im Dezember an der Kaiserstraße ein weiteres Wiedersehen mit alten Musikfreunden stattfinden. Und diese alten Freunde möchte Michael Grimm gerne nach der Sommerpause in ein Benefiz-Konzert für den Werkhof einbinden. Entweder im Werkhof oder als Open-Air-Veranstaltung. „Wenn alle Musiker aus der Region, die in ihrer Karriere wunderschöne Stunden im Werkhof erlebt haben, mitmachen, können wir ein außergewöhnliches Konzert auf die Beine stellen“, sagt Grimm. „Den Reinerlös könnten wir dann dem Werkhof e.V. zur Verfügung stellen.“

Bekanntlich hatte Horst Bach, Vorsitzender des Werkhof e.V., im Gespräch mit dieser Zeitung ausgeführt, dass ihm aktuell 40 000 Euro für neue Brandmelder und rund 15 000 Euro für ein neues Gutachten fehlen. Grimm: „15 000 Euro für das Gutachten bei einer solchen Veranstaltung zusammenzubekommen, ist natürlich eine unlösbare Aufgabe. Aber einen Teil davon können wir sicherlich schaffen.“

Horst Bach über Reaktion erfreut

Horst Bach zeigte sich von dieser Idee angetan. „Das finde ich ausgesprochen positiv, dass sich Michael so für den Werkhof einbringen möchte. Eine solche Reaktion habe ich bislang noch von keinem anderen erfahren.“

Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik