Realschule Hohenlimburg

Millionen-Invest für die Sicherheit

Die Bauarbeiten laufen in der Aula der Realschule auf Hochtouren. Es gibt eine neue Lüftung und eine neue Heizung und ein neues Brandschutzkonzept.

Die Bauarbeiten laufen in der Aula der Realschule auf Hochtouren. Es gibt eine neue Lüftung und eine neue Heizung und ein neues Brandschutzkonzept.

Foto: Volker Bremshey

Hohenlimburg.  Das ist ein Millionenspiel. Heizung und Lüftung werden in der Realschulaula erneuert. Dazu gibt es ein neues Brandschutzkonzept.

Großbaustelle Realschule Hohenlimburg. Denn was dort in den zurückliegenden Monaten und auch noch in den kommenden geleistet worden ist und noch geleistet werden muss, konnte niemand erahnen. Zumindest nicht die Hohenlimburger Kommunalpolitik, die sich seit Jahren dafür eingesetzt hatte, dass die Lüftungs- und Heizungsanlage in der Aula saniert werden müsse. Denn das war dringend erforderlich, schließlich war diese fast 50 Jahre alt.

Die Arbeiten begannen in den Herbstferien. Der Ausbau der Lüftungsschächte und Heizungsleitungen erwies sich schon bald aufgrund der zuvor im Verborgenen liegenden Konstruktionen als viel komplizierter, als von den Fachleuten erwartet. In den Wänden, in der Decke und auch in der Bühne.

Wie eine schwarze Kiste

„Das ist wie eine schwarze Kiste, die man öffnet und nicht weiß, was sich darin befindet“, hatte Christian Fischer von der Gebäudewirtschaft Hagen (GWH) bei einer Begehung Anfang November bekundet.

Dem kann sich seine Kollegin Therese Palmowski fast sechs Monate später nur anschließen. Denn noch immer sind die Bauarbeiten in der Aula in vollem Gange und voraussichtlich erst Ende Mai abgeschlossen. Denn der Ausbau der alten und der Einbau der neuen Lüftungsanlage gestaltete sich als höchst problematisch. „Wir mussten dafür sogar das Dach öffnen, um dadurch alte Teile heraus- und neue Teile hineinzubringen.“ Und auch hinter den grauen Wandelementen, die zu 70 Prozent abgenommen werden mussten, und unterhalb des Bühnenbodens war der Ausbau der Lüftungsschächte viel komplizierter als gedacht.

Zusätzlich war die alte Mineralfaser-Dämmung ein in dieser Form nicht erwarteter Sanierungsfall. „Das war alles schon eine echte Herausforderung“, sagt die Mitarbeiterin der Gebäudewirtschaft.

Neuer Boden für die Bühne

Doch das ist fast Vergangenheit. Die Bühne hat bereits einen neuen Boden erhalten. Gegenwärtig wird an der Verkleidung der Rückwand gearbeitet. „Wenn alles fertig ist“, so Therese Palmowski, „gibt es auch noch einen neuen Vorhang.“ Und wenn dann noch Geld übrig sein sollte, werden die Wandplatten neu gespitzt.

Dieses Sanierungspaket war nur möglich, weil die Finanzmittel aus dem Fördertopf „gute Schule 2020“ einfließen. Denn auch das Brandschutzkonzept ist überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht worden: neue Installationen, neue Technik, auch in den Nebenräumen der Bühne und auch auf dem Oberrang. Dazu überall neue Brandschutztüren. „Wir werden rund 800 000 Euro in den Brandschutz stecken. Für die Sicherheit der Kinder. Darin sind die Kosten für die Lüftung- und Heizungsanlage noch nicht eingerechnet“, so Therese Palmowski.

Lob für die Handwerker

Der Dank der GWH-Mitarbeiterin richtet sich an die Handwerker, die „Hand in Hand gearbeitet haben“. Aber auch an Schüler und die Schulleitung, die den Baulärm mit Toleranz ertragen hätten. Und noch ertragen müssen. Denn erst in den Sommerferien werden die Brandschutzarbeiten beendet.

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