Mentalist Farid

Mit MTV-Show schließt sich der (magische) Kreis

Foto: WP

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Hagen. Es gibt Augenblicke, da helfen auch magische Kräfte nicht mehr. Zum Beispiel wenn es darum geht, eine neue Küche aufzustellen. „Dazu bin ich noch nicht gekommen”, sagt Farid, „ich bin ja so viel unterwegs.” Immerhin - eine Wohnung in der Hagener Innenstadt hat er sich genommen.

Der Mentalist, der mit seiner ersten eigenen TV-Show „Mystified” ab Donnerstag, 21.30 Uhr, die Welt verzaubern will, ist zunächst zurückgekehrt zu seinen Wurzeln. Auch deshalb, weil ihm Familie wichtig ist. Und trotzdem ist der ehemalige Schüler der Gesamtschule Eilpe kaum daheim. Denn das große Aufsehen um den Hip-Hopper der Magier-Szene hat sich seit dem Finale der Pro-7-Sendung „The Next Uri Geller” nicht gelegegt.

Im Gegenteil: „Ich hatte seit Ende Februar jede Menge Auftritte im Fernsehen”, erzählt Farid, dessen Vater aus Persien stammt, „ich habe unter anderem zusammen mit LaFee eine Laudatio bei der Verleihung des Viva Kometen auf die Gruppe Monrose gehalten.” Farid kommt an. Das war schon in der Uri-Geller-Show so, in dem Zuschauer per Telefonabstimmung und der geübte Löffelverbieger selbst Woche für Woche darüber entschieden, welcher Mentalist wieder antreten durfte. Besonders bei jener Generation, die sich an den Stars aus der Musikszene orientiert. Was ihn zu einer Art Popstar unter jenen zumeist jungen Magiern gemacht hat, die sich in Deutschland um die Nachfolge von Uri Geller beworben haben.

Aufzeichnung in Berlin

Und so schließt sich der (magische) Kreis. Weil Farid nun zunächst bei jenem TV-Sender ins Rampenlicht tritt, der nahezu ausschließlich bei Jugendlichen punktet und ohne den kein Musikstar je Karriere machen könnte. Dabei war das MTV-Projekt, mit dem der 27-Jährige jetzt an den Start geht, schon geplant, bevor Farid bundesweit Popularität erlangte. „In den letzten Wochen haben wir in Berlin gedreht”, sagt Farid, der in der ersten Sendung Rapper Sido und Wyclef Jean, Ex-Sänger der Fugees beeindruckt: „Was er kann, ist ein Geschenk der Natur. Er ist großartig.”

Vielleicht auch, weil Farid voll auf seine magische Karriere setzt. Was keine Zeit mehr für ein Jura-Studium lässt, das kurz vor dem Abschluss steht. „Ich habe nach dem neunten Semester unterbrochen”, sagt Farid, der an der Ruhruniversität Bochum eingeschrieben ist, „ich überlege, mich an der Fernuniversität einzuschreiben.”

Zukunftsmusik. So wie die Tournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz, die Farid im Anschluss an die Pilotsendung sowie sechs weitere Shows auf MTV plant. „Es wäre schön, in meiner Heimatstadt Hagen zu starten”, sagt Farid.

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