Coverband Green

Nächstes Konzert im Mai – „Symphonic Floyd“ heiß begehrt

Hagen.   Im Mai wird es das nächste Konzert „Symphonic Floyd“ im Stadttheater geben. Was die Musiker damit ausgelöst haben, können sie kaum glauben.

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Sechsmal standen sie auf der Bühne. Sechsmal war das Stadttheater im Jahr 2017 ausverkauft. Mehr als 5000 Menschen haben den Klängen gelauscht. Im Mai 2018 spielen „Green“ erneut in der Konzertreihe „Symphonic Floyd“ im Stadttheater. Am Dienstag startet der Vorverkauf. Dazu ist jetzt eine Doppel-CD der Konzerte erschienen.

100 Meter lange Schlange vor dem Theater

„Dass wir mit den Konzerten so etwas auslösen würden....“, sagt Milla Kapolke, Bassist der Coverband und bei Grobschnitt. „Als die Tickets zuletzt in den Verkauf gingen, hat sich eine über 100 Meter lange Schlange vor der Theaterkasse gebildet. Ich kann mich nicht erinnern, dass es in Hagen so einen Run auf Konzertkarten gegeben hat.“

Die Menschen stehen Schlange, sie fläzen sich in die Sitze, und sie genießen ein besonderes, ein einzigartiges Klangerlebnis. „Mit 110 mitwirkenden Akteuren – damit treiben wir schon einen ziemlichen Aufwand“, sagt Rolf Möller, Schlagzeuger der Formation Green. „Es gibt einige Pink-Floyd-Coverbands. Aber ich kenne nichts Vergleichbares. Andres Reukauf vom Philharmonischen Orchester hat zahlreiche Partituren für jedes einzelne Instrument des Konzerts geschrieben.“

Band spielt 23-Minuten-Stück live

Vom „größten Musikereignis“ in der Stadt sprechen Möller und Kapolke. Immerhin 110 Akteure stehen auf der Bühne. Darunter der Opernchor und Kinderchor des Stadttheaters. „Gemeinsam mit dem Philharmonischen Orchester haben wir die Möglichkeit, die Pink-Floyd-Stücke so zu interpretieren, wie sie live noch nicht gespielt worden sind“, sagt Rolf Möller.

Das 23 Minuten lange Stück „Atomic Heart Mother“ sei nur ein einziges Mal Anfang der 70er Jahre in Deutschland live geboten worden. „Alles ist live. Nichts kommt vom Band. Nicht einmal das Klingeln eines Weckers oder das Scheppern einer Kasse.“

Mit eigenen Kindern auf der Bühne

Aber es ist nicht nur die besondere Musik, die die Fans lockt. „Hinzu kommt eine ganz spezielle, sehr familiäre Atmosphäre. Einige von uns stehen ja gemeinsam mit ihren Kindern auf der Bühne“, sagt Milla Kapolke. Eine Atmosphäre, die Fans aus der ganzen Republik lockt. „Einige haben nicht eines der sechs Konzerte im Theater verpasst. Die Gästezahlen in den Hotels der Umgebung steigen, wenn wir spielen.“

Dabei ist diese so andere Konzertreihe auch eine Herausforderung für gestandene Rockmusiker. „Auch für uns ist das eine gewaltige Umstellung“, sagt Drummer Rolf Möller, „wenn du so einen Chor hinter dir hast, da kannst du nicht mal so einfach richtig draufhauen. Dann gehen die Stimmen völlig unter.“

Erweiterung des Repertoires denkbar

Der Erfolg verleiht Flügel. Und zwar im übertragenen Sinne. „Wir überlegen, auch außerhalb von Hagen die Konzertreihe fortzusetzen“, sagt Rolf Möller. Auch eine Erweiterung des musikalischen Repertoires ist für Green denkbar: „Es gibt noch viele Nummern, die wir noch nicht gespielt haben. Da können wir noch nachlegen.“

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