Fernsehen

Nena kehrt mit TV-Team zurück zu den Wurzeln

Foto: WP

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Hagen. Sängerin Nena begab sich in Hagen und Breckerfeld auf die Spuren ihrer Kindheit und Jugend. Mit einem Fernsehteam besuchte sie u.a. das Christian-Rohlfs-Gymnasium und das ehemalige Jugendzentrum Haspe. Der Beitrag wird im Rahmen einer großen TV-Show zu ihrem 50. Geburtstag gezeigt.

Lange war sie nicht da. Eine halbe Stunde ungefähr. Sie schlenderte durch die langen Flure, plauderte mit ihrer Freundin Christiane Suberg und erinnerte sich an die Zeit an jener Schule, die sie nach der elften Klasse verließ. Sie posierte für ein Foto mit einer Redakteurin der Schülerzeitung. „Dann war sie wieder verschwunden”, sagt Michael Pütz, Schulleiter am Christian-Rohlfs-Gymnasium.

Pütz ist ein Hasper Junge. Er kennt Nena, den Superstar, noch aus einer Zeit, als sie nur Susanne Gabriele Kerner hieß und nichts auf eine große Karriere hindeutete.

Oma auf dem Otto-Katalog

Am Mittwoch traf er die Sängerin, zweifache Großmutter und das Gesicht des neuen Otto-Katalogs wieder. An ihrer ehemaligen Schule am Ennepeufer, deren Direktor er heute ist. Nena, die Ende nächster Woche mit „Du bist so gut für mich” die nächste Single aus ihrem Album „Made in Germany” veröffentlicht, wandelte in Hagen auf den Spuren ihrer Jugend und ihrer Kindheit. In jener Stadt, in der sie am 24. März 1960 im Marienhospital geboren wurde, der sie 1982 den Rücken gekehrt hat und zu der ihr ein eher gespaltenes Verhältnis nachgesagt wird. Und sie fuhr nach Breckerfeld, wo sie mit Mutter Ursula, Vater Alfons (beide Lehrer) und den Geschwistern Christiane und Michael gelebt hat und aufgewachsen ist.

In Haspe besuchte Nena das CRG. Sie durchblätterte alte Akten, guckte im Musikraum vorbei und entdeckte „Theobald”, das alte Schulskelett. Sie kam noch einmal ins ehemalige Jugendzentrum Haspe, in dem sie am 3. August 1979 zum ersten Mal mit ihrer Band Stripes auf der Bühne stand und das heute einen Kindergarten beheimatet. Und sie besichtigte einen alten Proberaum auf dem Quambusch.

Geburtstagsshow am 26. März

Begleitet wurde Nena, die im Herbst von einem Boulevardblatt mit der italienischen Sekte „Damahur” in Verbindung gebracht wurde, selbst aber konterte, sie werde „niemals einer Sekte beitreten”, bei ihrem Ausflug zu den eigenen Wurzeln von einem Fernseh-Team, das einen Einspielfilm für eine große Fernsehshow drehte. Der Privatsender RTL zeigt am 26. März, zwei Tage nach Nenas Fünfzigstem, „Nena! Die große Geburtstagsshow”. Eine Sendung, die zur besten Sendezeit um 21.15 Uhr gezeigt wird, in der Marco Schreyl moderiert, und in der Stars wie Günther Jauch und Peter Maffay gratulieren. Familie und Freunde werden dann im Studio sitzen.

Mindestens 50-mal will Nena ihren Geburtstag im Rahmen ihrer Tour „würdigen und feiern”. „Wir machen aus jeder Show eine große Party und alle sind herzlich eingeladen.” So hat es die Oma des kleinen Noah und der kleinen Carla Maria („Wenn es nach mir ginge, könnten noch 100 weitere Enkelkinder kommen”) im Vorfeld ihres Geburtstags angekündigt. „Das ist so unwirklich”, sagt Nena. „Wenn ich mir überlege, was in einem halben Jahrhundert alles gewesen ist in meinem Leben, dann kann ich es sowieso nicht fassen, was in ein einziges Leben reinpasst. Älter werden ist etwas Heiliges.”

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