Corona

Neue Corona-Regeln für Hagen: Auch Privatfeiern betroffen

Die Stadt steckt in Gefährdungsstufe zwei und hat erneut ihre Allgemeinverfügung geändert.

Die Stadt steckt in Gefährdungsstufe zwei und hat erneut ihre Allgemeinverfügung geändert.

Foto: Michael Kleinrensing / WP

Hagen.  Die Stadt Hagen steckt in Gefährdungsstufe zwei und hat erneut ihre Allgemeinverfügung geändert. Auch private Feiern sind davon betroffen.

Die Stadt Hagen hat erneut ihre Allgemeinverfügung überarbeitet, die die in der neuen Coronaschutzverordnung des Landes NRW vom vergangenen Samstag vorgeschriebenen Maßnahmen für Hagen umsetzt. Aktuell befindet sich Hagen in „Gefährdungsstufe 2“.

Die wesentlichen Regelungen hat die Stadtredaktion in der unten stehenden Grafik in einfachen Worten dargestellt. Erst wenn der jeweilige Inzidenzwert an sieben Tagen am Stück unterschritten wird, kann die Gefährdungsstufe wieder aufgelöst werden. Hagen hat die Inzidenz von 50 seit einiger Zeit überschritten.

Eine generelle Maskenpflicht in der Hagener Öffentlichkeit ist nicht verpflichtend

Veranstaltungen und Versammlungen mit mehr als 100 Personen dürfen jetzt nur noch mit einem genehmigten Hygienekonzept durchgeführt werden, das mindestens drei Tage vor der Veranstaltung der Stadt Hagen vorliegen muss. Private Zusammenkünfte und Feiern außerhalb der eigenen vier Wände dürfen maximal mit zehn Personen stattfinden. Feiern ab fünf Personen müssen vorab beim Ordnungsamt der Stadt Hagen angezeigt werden.

Aber: Zusammenkünfte und Feiern in Privatwohnungen beziehungsweise auf Privatgrundstücken sind von dieser Regel nicht betroffen, der Krisenstab der Stadt Hagen rät allerdings dringend, im privaten Bereich mit maximal zehn Personen zusammenzukommen. Die Zahl der Hausstände sei dabei übrigens nicht ausschlaggebend. Eine generelle Maskenpflicht in der Öffentlichkeit ist nicht verpflichtend. Die Maske möge aber immer dann getragen werden, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden könne.

  1. Maskenpflicht für Schüler der Sekundarstufen I und II und an Berufskolleges, wenn der 1,5-Meter-Mindestabstand nicht eingehalten werden kann (in Grundschulen nicht, wenn sich die Klassen im Verband im Klassenraum aufhalten)
  2. Maskenpflicht für Lehrer, Betreuer und sonstiges Personal in Konferenzen und im Lehrerzimmer, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.
  3. Maskenpflicht für Erwachsene in Kitas und Tagespflegestellen, wenn Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.
  4. Private Zusammenkünfte und Feiern außerhalb der vier Wände dürfen maximal mit zehn Personen stattfinden. Feiern ab fünf Personen müssen im Vorfeld beim Ordnungsamt angezeigt werden. Feiern in Privatwohnungen sind nicht betroffen.
  5. Bei Treffen in der Öffentlichkeit und in der Gastronomie dürfen in Hagen maximal fünf Personen zusammenkommen. Eine generelle Maskenpflicht ist in der Öffentlichkeit nicht vorgesehen.
  6. Maskenpflicht für Inhaber, Leiter oder Beschäftigte von Theatern, Veranstaltungshäusern, Sport- und Versammlungsstätten in geschlossenen Räumen bei Konzerten, Aufführungen, Versammlungen und Sportevents.
  7. Veranstaltungen und Versammlungen mit mehr als 500 Personen im Außenbereich und 250 Personen in geschlossenen Räumen sind verboten. Die Auslastung darf ein Fünftel der Regel-Auslastung nicht überschreiten (Ausgenommen: Versammlungen nach Versammlungsgesetz)
  8. Maximal 150 Zuschauer bei Sportveranstaltungen und nur mit Hygiene-Konzept. Dazu Maskenpflicht in Hallen auf Sitz- und Stehplätzen.
  9. Kulturveranstaltungen und Konzerte sind zulässig bis 200 Zuschauer mit Maskenpflicht und Hygiene-Konzept.
  10. Gastro-Betriebe und alle die Direktverzehr anbieten dürfen von 6 bis 1 Uhr geöffnet haben.
  11. Der Verkauf alkoholischer Getränke ist für Gastro-Betriebe, Kioske, Trinkhallen und Tankstellen von 1 bis 6 Uhr untersagt.
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