Heide-Friedhof

Neue Kapelle wird in Hohenlimburg zum Ort der Begegnung

Pfarrer Dieter J. Aufenanger, Burkhard Blesel (Förderverein) und Jens Büsse (Friedhofsgärtner) hoffen am Sonntag auf viele Besucher.

Foto: Volker Bremshey

Pfarrer Dieter J. Aufenanger, Burkhard Blesel (Förderverein) und Jens Büsse (Friedhofsgärtner) hoffen am Sonntag auf viele Besucher. Foto: Volker Bremshey

Hohenlimburg.  Die vor einem Jahr gebaute Kapelle auf dem Heidefriedhof soll zum Ort der Begegnung werden. Die Bonifatius-Gemeinde plant vier Veranstaltungen.

„Das Engagement der ehrenamtlich tätigen Mitglieder des Fördervereins Heidefriedhof hat mit der neuen Kapelle Gestalt angenommen. Dieser besondere Einsatz ist zu würdigen.“ Das sagt Pfarrer Dieter J. Aufenanger, Leiter des Pastoralverbundes Hagen-Mitte und Leiter des Pastoralverbundes Hohenlimburg-Halden. Von 2006 bis 2014 war Dieter J. Aufenanger Pfarrer der Sankt-Bonifatius-Gemeinde in Hohenlimburg. In diese Zeit wurde die Idee geboren, einen Förderverein für den katholischen Friedhof an der Georg-Scheer-Straße zu gründen. Mit dem Ziel, eine moderne Friedhofskapelle zu bauen. In erster Linie mit Hilfe von Spenden. Denn die alte Kapelle war aufgrund der räumlichen Möglichkeiten nicht mehr zeitgemäß.

Der heimische Unternehmer Burkhard Blesel, Mitglied im Kirchenvorstand von Sankt Bonifatius, setzte sich an die Spitze dieser Idee, um Spenden zu sammeln. Drei Jahre später war eine finanzielle Basis geschaffen, um die Pläne für den Neubau der Kapelle vorzustellen. Zwei Kriterien waren es, die diese Pläne maßgeblich beeinflussten: Die Gebäude mussten zweckmäßig und finanzierbar sein. Dieser Aufgabe stellte sich der Förderverein, der sich auch durch erste Prognosen, eine solche Kapelle werde ca. 800 000 Euro kosten, nicht abschrecken ließ.

So stellte Burkhard Blesel im Jahr 2012 erstmals die Pläne für eine neue Friedhofskapelle vor. Dank großzügiger Spenden und der Unterstützung der Volksbank Hohenlimburg konnte das 160 Quadratmeter große Gebäude dann drei Jahre später, Ende Juni 2015, eingeweiht werden.

Friedhof einmal anders

Deshalb möchten Burkhard Blesel und Pfarrer Dieter J. Aufenanger zum dreijährigen Bestehen der Friedhofskapelle diese wieder stärker ins Bewusstsein der Hohenlimburger Bevölkerung rücken. Mit dem Thema: „Friedhof einmal anders“. So findet am Sonntag um 9.45 Uhr der Gottesdienst nicht in der Bonifatius-Kirche statt, sondern auf dem Friedhof. Dort sitzt Kantor Peter Wigge an der Orgel, spielt Astrid Müller Geige, ihr Bruder Lennart Müller Trompete. Anschließend gibt es auf Kaffee und Kuchen, einen kleinen Imbiss und Gespräche.

Die weitere Veranstaltungen

Als weitere Veranstaltungen in dieser Reihe sind am 10. August (Sommerliches Lesevergnügen, 19 Uhr), 30. September (Konzert mit Kirchenchor und Harfe; 17 Uhr) und am 1. November (Andacht und Gräbersegnung, 15.30 Uhr) geplant.

Neue Kapelle kostete 340 000 Euro

Rund 50 000 Euro fehlen dem Förderverein Heidefriedhof noch zur Finanzierung der Kapelle. Gesamtkosten: 340 000 Euro.

Die Kontonummer: Volksbank Hohenlimburg: DE55 4506 152 440 3206 2300.

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