Neuvergabe überfällig

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I m Jahr 1996 - also vor beinahe 20 Jahren - trat der Kontrakt zwischen Stadt Hagen und Stadtwerke für die öffentliche Beleuchtung in Kraft.

Zwei Jahre später wurde der Strommarkt liberalisiert. Seither subventioniert im schlimmsten Fall der Steuerzahler mit überzogenen Energiepreisen einen Versorger.

Da zählt auch das Argument nicht, dass eine Kommune ja quasi das eigene Tochterunternehmen unterstützt. An der Unternehmung Enervie hält die Stadt lediglich 42,7 Prozent der Anteile.

Also profitieren die anderen Aktionäre (im übrigen nicht nur Kommunen) indirekt von diesen überhöhten Einnahmen.

Insgesamt 320 000 Euro, so ­kalkuliert die GPA, könnte die Stadt Hagen bei einer Neuvergabe sparen. Und dieser Wert unterstellt ­lediglich, dass man bei einer Neuausschreibung ein Durchschnittsergebnis erzielt.

Rechnet man diesen Betrag mal bis zum Jahr 2004 zurück, so kommen weit mehr als 3 Millionen Euro zusammen.

Dass wir dieses Jahr als Grundlage gewählt haben, ist kein Zufall. Es ist das Gründungsjahr der Stadtlicht GmbH.

Einer Tochter mit Einfluss eines Privatunternehmens, das auch für eine höhere Wirtschaftlichkeit sorgen soll.

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