Justiz

Nuhsan C. – Zeuge kommt nicht zu Gangster-Rapper-Prozess

Er wird noch häufiger vor Gericht erscheinen müssen: Nuhsan C.

Er wird noch häufiger vor Gericht erscheinen müssen: Nuhsan C.

Foto: Jens Stubbe

Hagen.   Das Interesse an seinem Fall wird immer geringer. Zur Verhandlung am Freitag kamen vier Zuschauer. Ein Zeuge kam erst gar nicht.

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Von Hundertschaften, die das Gerichtsgebäude bewachen und einem Sonder-Gerichtssaal ist nur noch Raum 352 im dritten Stock übrig geblieben. Vier Zuschauer sind da, als Nuhsan C. alias Rapper „Jigzaw“ sich am Freitag in der Berufungsverhandlung vor der 8. Strafkammer erneut verantwortet.

Bekanntlich will der Hagener seine Strafe zu dreieinhalb Jahren Gefängnis kippen, die er bekam, weil er im Sommer 2017 auf dem Wilhelmsplatz einem jungen Polen (26), mit dem er in Streit geraten war, den rechten Oberarm mit einer Machete aufschlitzte.

Weitere Verhandlungstermine

Bei der vorangegangenen Verhandlung hatte C., für den Rapper „Kollegah“ 40 000 Euro Kaution hinterlegte, deutlich gemacht, dass er in Notwehr gehandelt habe. Unklar ist durch alle bisherigen Zeugenaussagen, ob das schwer verletzte Opfer mit einer Waffe auf Nuhsan C. losgegangen ist. Ein weiterer Zeuge sollte eigentlich vor Gericht sprechen, schaffte es aber nicht rechtzeitig von einem Auslands-Aufenthalt zur Vernehmung. Und so war die Verhandlung gestern nach 20 Minuten zu Ende. Der Zeuge soll am 17. Oktober aussagen. Weitere Termine gibt es am 27. September und am 25. Oktober.

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