OB stellt klar: Bürger werden eingebunden

Hagen.   Oberbürgermeister Erik O. Schulz hat mit einer offensiven Klarstellung auf die jüngste SIHK-Kritik an der Problemlösungspolitik im Rathaus rea­giert. Hauptgeschäftsführer Ralf Geruschkat hatte im WP-Gespräch eine Gesamtstrategie für Hagen eingefordert und die mangelhafte konzeptionelle Herangehensweise an die in seinen Augen überfällige Aufstellung eines „Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes“ (ISEK) kritisiert. „Die formulierte Sorge, das ISEK könnte als ,Closed Shop’ allein in den Amtsstuben des Rathauses entstehen, um es anschließend Politik und Bürgern überzustülpen, ist unbegründet“, so der OB.

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Oberbürgermeister Erik O. Schulz hat mit einer offensiven Klarstellung auf die jüngste SIHK-Kritik an der Problemlösungspolitik im Rathaus rea­giert. Hauptgeschäftsführer Ralf Geruschkat hatte im WP-Gespräch eine Gesamtstrategie für Hagen eingefordert und die mangelhafte konzeptionelle Herangehensweise an die in seinen Augen überfällige Aufstellung eines „Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes“ (ISEK) kritisiert. „Die formulierte Sorge, das ISEK könnte als ,Closed Shop’ allein in den Amtsstuben des Rathauses entstehen, um es anschließend Politik und Bürgern überzustülpen, ist unbegründet“, so der OB.

Ziele für die Stadt klar formulieren

„Politik und Verwaltung wissen um die vielfältigen wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen“, so Schulz. „Deshalb hat der Rat neben der Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes auch die Aufstellung eines Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes beschlossen.“ Damit würden die strategischen Ziele der städtischen Entwicklung für die kommenden Jahrzehnte klar formuliert. „Dabei werden wir Bürger, Vereine und Verbände im gesamten Aufstellungsprozess für das Stadtentwicklungskonzept auf vielfältige Weise aktiv an der Bearbeitung der Zukunftsfragen beteiligen“, sichert der OB volle Transparenz und einen intensiven Beteiligungsprozess zu.

Schulz setzt auf enges Miteinander

Im Rahmen eines EU-weiten Vergabeverfahrens hat die Verwaltung das Dortmunder Planungsbüro „Plan-lokal“ ausgewählt, das die Erarbeitung von ISEK und Flächennutzungsplan übernommen hat. Dabei setzt Schulz auf ein enges Miteinander mit der Wirtschaft und wird sich im November mit Geruschkat und weiteren Wirtschaftsvertretern zum „Standortdialog Hagen“ treffen.

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