Corona-Virus

Ordnungsamt Hagen weist Migranten eigens auf Pandemie hin

Die Mitarbeiter des Ordnungsdienstes Hagen planen mit Andreas Binder vom Quartiersmanagement (links) den gemeinsamen Arbeitseinsatz.

Die Mitarbeiter des Ordnungsdienstes Hagen planen mit Andreas Binder vom Quartiersmanagement (links) den gemeinsamen Arbeitseinsatz.

Foto: Linda Kolms / Stadt Hagen

Hagen.  Mitarbeiter des Ordnungsamtes Hagen sprechen gezielt Personen aus Südosteuropa an, um sie auf die derzeit geltenden Regelungen hinzuweisen.

Menschen mit Migrationshintergrund über die Ansammlungsverbote aufklären: Das ist das gemeinsame Ziel von Ordnungsamt und Quartiersmanagement des Fachbereichs Jugend und Soziales der Stadt Hagen, die bereits zum zweiten Mal im Stadtgebiet unterwegs waren, um über die Regelungen der Corona-Schutzverordnung zu informieren.

Die Mitarbeiter sprachen gezielt Personen mit südosteuropäischem Hintergrund an, um sie auf die aktuellen Ausgangs- und Ansammlungsregeln hinzuweisen. Im Fokus standen vor allem bekannte öffentliche Plätze in Hagen, wo sich in den vergangenen Tagen immer wieder größere Gruppen trotz Ansammlungsverbots aufgehalten hatten.

Auch Besuche zu Hause

Darüber hinaus suchte die Einsatzgruppe in der vorherigen Woche ebenfalls Menschen mit südosteuropäischem Hintergrund und geringen Deutschkenntnissen in ihren Wohnungen auf, um sie über die bestehenden Regelungen zur Corona-Schutzverordnung aufzuklären. Der Personenkreis sowie die Wohnanschriften sind den Mitarbeitern des Quartiersmanagements aus ihrer täglichen Arbeit bekannt, was für solche Aktion von großem Vorteil ist.

Weitere Aufklärungsaktionen dieser Art sind zweimal pro Woche an verschiedenen Nachmittagen geplant. Die Stadt Hagen informiert auf ihrer Sonderseite www.hagen.de/corona aktuell in zwölf verschiedenen Sprachen über das Thema Coronavirus in Hagen.

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