Prostitution

Ordnungsamt: Keine Hinweise auf illegale Bordelle in Hagen

Das Hagener Ordnungsamt sieht derzeit nicht, dass

Das Hagener Ordnungsamt sieht derzeit nicht, dass

Foto: Andreas Arnold / dpa

Hagen-Mitte.  Die Stadt Hagen sieht derzeit keine Verlagerung der Prostitution in den illegalen Bereich. Man habe den heimischen markt im Blick.

Wie berichtet, will Carsten Rohleder, Besitzer zweier Häuser im Bordell an der Düppenbeckerstraße, Stadt und Land ein Hygiene-Konzept zur Wiederöffnung des Betriebs vorlegen. Nachdem Rohleder in diesem Zusammenhang thematisiert hatte, dass die Prostitution in illegalen Wohnungen in Hagen vor dem Hintergrund der Corona-bedingten Bordellschließung wieder zunehme, reagiert die Stadt Hagen auf diese Aussage.

Ab zwei Personen ist eine Gewerbeanmeldung in Hagen nötig

„Ein Bordellbetrieb ist es erst ab zwei Personen, die diesem Gewerbe in ein und derselben Wohnung nachgehen. In Wohnungen geht oftmals nur eine Person der Prostitution nach“, erklärt Stadt-Pressesprecher Michael Kaub. Dafür genüge eine sogenannte Anmeldebescheinigung, die nach einer Beratung im Gesundheitsamt ausgestellt und von der Ordnungsbehörde erfasst werde. Ab zwei Personen sei zu der Anmeldebescheinigung eine Gewerbeanmeldung nötig. Um illegale Betriebe bzw. Prostitution in Wohnungen aufzudecken, führe die Stadt auch Internetrecherchen durch und vereinbare „Termine“ vor Ort, da die konkrete Adresse erst nach Kontaktaufnahme mitgeteilt werde. In der Regel lägen allerdings Anmeldungen vor. Dem Ordnungsamt lägen aktuell keine Hinweise auf illegale Wohnungen vor.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben