Pfefferer droht: Die Allianz aufkündigen

Hohenlimburg.   Eigentlich war es zum Abschluss der Diskussion um die zukünftige Ausrichtung der Windradplanungen in Hagen und im angrenzenden Märkischen Kreis und Veserde nur ein Nebensatz. Doch der könnte gewaltige Auswirkungen auf die zukünftige Hagener Politik haben. Denn Nicole Pfefferer (Die Grünen/Bündnis 90) drohte in ihrem Statement damit, dass aufgrund des CDU-Ratsantrages zur Windenergie – nämlich die Planungen für sechs Monate auszusetzen – die Politik-Allianz zur Stützung des Oberbürgermeisters von den Grünen aufgekündigt werden könne.

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Eigentlich war es zum Abschluss der Diskussion um die zukünftige Ausrichtung der Windradplanungen in Hagen und im angrenzenden Märkischen Kreis und Veserde nur ein Nebensatz. Doch der könnte gewaltige Auswirkungen auf die zukünftige Hagener Politik haben. Denn Nicole Pfefferer (Die Grünen/Bündnis 90) drohte in ihrem Statement damit, dass aufgrund des CDU-Ratsantrages zur Windenergie – nämlich die Planungen für sechs Monate auszusetzen – die Politik-Allianz zur Stützung des Oberbürgermeisters von den Grünen aufgekündigt werden könne.

Nicole Pfefferer war in der gestrigen Sitzung der Hohenlimburger Bezirksvertretung die einzige Politikerin, die gegen den Eilantrag der BV votierte. Diese sprach sich nämlich dafür aus, den Rat der Stadt Hagen zu beauftragen, umgehend Gespräche mit dem Märkischen Kreis und mit Nachrodt-Wiblingwerde aufzunehmen, damit die die Windradplanungen überdenken. Ob sich diese an die Vorgaben der neuen Landesregierung halten, den Abstand von Windrädern zur Wohnbebauung auf 1500 Meter auszudehnen, ist zweifelhaft. In der vergangenen Woche hatte Nachrodt-Wiblingwerde dafür votiert (diese Zeitung berichtete), die bisherigen Pläne voranzutreiben und somit geringere Abstände zu genehmigen. „Zum Nachteil von 7000 Bürgern aus Oege und der Nahmer“, mahnte CDU-Fraktionssprecher Leisten. Deshalb sollen Rat und Hagener Verwaltung gegen diese Pläne vorgehen. Die Mitglieder der Hohenlimburger Bürgerinitiative „Gegenwind Hagen“ und auch Bürger aus Veserde nahmen es mit Freude zur Kenntnis.

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