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Polizist erlöst verletzten Hund in Hagen mit Gnadenschuss

Ein Feuerwehrmann betreut den schwer verletzten Hund kurz vor dem Erlösungsschuss.

Ein Feuerwehrmann betreut den schwer verletzten Hund kurz vor dem Erlösungsschuss.

Foto: Alex Talash

Hagen.   Auf der Bahnstrecke zwischen Wehringhausen und Heubing wurde ein Hund vom Zug erfasst und schwer verletzt. Das Tier musste erschossen werden.

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Trauriges Ende am Montagabend für einen ausgebüxten Hund in Wehringhausen: Kurz nach 20 Uhr meldete der Lokführer auf der Bahn-Strecke zwischen Wehringhausen und Heubing eine möglicherweise vom Zug erfasste Person. Feuerwehr, Rettungsdienst und Bundespolizei machten sich auf den Weg. Vor Ort trafen sie im Gleisbett auf einen schwer verletzten Hund, der von der Bahn erfasst worden war.

Der Rettungsdienst und die Notärztin der Feuerwehr versorgten das schwer verletzte Tier, die Feuerwehr übernahm die Bergung des Hundes aus dem Gleisbett. Auch der Bereitschaftsdienst des Hagener Tierheimes wurde verständigt und ermittelte mit Hilfe der Bundespolizei den Besitzer des Vierbeiners.

Aufgrund der Schwere der Verletzungen entschied sich der Mann, das Tier durch einen Schuss aus der Dienstwaffe eines Bundespolizisten von seinen Leiden erlösen zu lassen. Die Bahnstrecke war nach dem Unfall bis zur Freigabe durch den Notfallmanager der Bahn für 40 Minuten gesperrt.

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