Nachhaltigkeit

Preiswürdiges Projekt aus Hagen mit 3000 Euro belohnt

Silke Krüger vom Verein „Bildung, Wald und Garten (BiWaG)“ aus Hagen (rechts) neben NRW Umweltministerin Ursula Heinen-Esser und Marie-Luise Fasse, Vizepräsidentin der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW)

Silke Krüger vom Verein „Bildung, Wald und Garten (BiWaG)“ aus Hagen (rechts) neben NRW Umweltministerin Ursula Heinen-Esser und Marie-Luise Fasse, Vizepräsidentin der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW)

Foto: Schutzgemeinschaft Deutscher Wald / SDW

Hagen.  Auszeichnung für ein Umwelt-Projekt aus Hagen: Die Ministerin überreichte 3000 Euro für eine innovative Idee.

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Der Verein „Bildung, Wald und Garten (BiWaG)“ aus Hagen hat mit seinem Spiel „Waldopoly“ den Deutschen Waldpädagogikpreis 2019 gewonnen. Silke Krüger erhielt den Preis und das Preisgeld von 3000 Euro aus den Händen von NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser und der Vizepräsidentin der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Marie-Luise Fasse.

Bewerben konnte sich jeder, der waldpädagogische Aktionen für Jugendliche anbietet - für eine Gruppe, die oft schwierig zu motivieren ist. Unter den mehr als 30 eingesandten Bewerbungen wählte die Jury das Spiel „Waldopoly“ zum Sieger, da es die Auswahlkriterien voll erfüllte. Die Jurymitglieder beurteilen das Projekt als innovativ, komplex und eine ideale Kombination mit Bewegung im Wald. Dazu kommt es ohne digitale Hilfsmittel aus.

Erholungsfunktion des Waldes

„Es ist bemerkenswert, wie intensiv und kreativ sich die Gewinner, aber auch die weiteren Wettbewerbsteilnehmer mit den wichtigen Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen des Waldes beschäftigt haben. Das Lernen im und über den Wald hilft, den Nachhaltigkeitsgedanken, der aus der Forstwirtschaft stammt, zu verinnerlichen und auf andere Lebensbereiche zu übertragen. Den Gewinnern gratuliere ich ganz herzlich“, so NRW-Umweltministerin Heinen-Esser im Rahmen der Auszeichnungsveranstaltung.

„Waldopoly“ ist ein an das bekannte Brettspiel angelehntes Bewegungsspiel. Gespielt wird draußen im Wald. Bis zu 30 Personen ab 11 Jahren können mitmachen. Die Teilnehmenden müssen an den gewürfelten Stationen Aufgaben erledigen. Gezahlt wird mit dem „Waldi“, der eigenen Währung aus Kastanien, Eicheln und anderen Waldfrüchten. Wer hinterher am meisten Wald besitzt, bekommt die „Baumkrone“ verliehen. Erlebnisorientiert wird „ganz nebenbei“ Wissen zu nachhaltiger Waldnutzung vermittelt. Ganz im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung geht es um den Aufbau von Sach-, Sozial- und Selbstkompetenzen wie Empathie, Kooperationsfähigkeit oder vorausschauendes Denken.

Wichtige Impulse für Jugendliche

„Jugendliche werden aktuell in der Bildungsoffensive der Vereinten Nationen als „Change Agents“, als Vertreter des Wandels - bezeichnet. Ziel ist es, sie dafür zu motivieren und sie zu befähigen, sich für eine nachhaltige Entwicklung zu engagieren. Dazu wollen wir mit der Ausschreibung des Deutschen Waldpädagogikpreises beitragen“ erklärte Marie-Luise Fasse während der Feierstunde.

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