Zirkus

Protest gegen Zirkus Knie: Höchster Stress für die Tiere

Baustelle Tierheim Hagen Neubau an der Hasselstraße in Eilpe, Birgit Ganskow, Vorsitzende Tierschutzverein Hagen, WP-Foto: Jens Stubbe

Baustelle Tierheim Hagen Neubau an der Hasselstraße in Eilpe, Birgit Ganskow, Vorsitzende Tierschutzverein Hagen, WP-Foto: Jens Stubbe

Foto: WP-BILD, / WP

Wildtiere haben im Zirkus nichts verloren – sagt der Tierschutzverein Hagen. Er will vor der Premiere von Charles Knie protestieren.

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Der Tierschutzverein lädt am Samstag am Höing von 14 bis 16 Uhr zu einer Protestaktion gegen die Wildtierauftritte im Zirkus ein.

Beim jüngsten Knie-Gastspiel in Hagen haben Sie mit der Zirkusleitung intensiv diskutiert. Warum jetzt wieder der Protest?

Birgit Ganskow: Solange Tiere zur Schau gestellt werden, werden wir nie zusammenkommen. Ein Zirkus kann niemals artgerechte Haltungsbedingungen bieten. Außerdem bedeuten die ständigen Transporte höchsten Stress für die Tiere.

Woran machen Sie das fest?

Ich verlasse mich dabei auf die Einschätzungen der tierärztlichen Vereinigung, die sich auch gegen Wildtierpräsentationen im Zirkus ausspricht. Auch Pferde sind Fluchttiere, die bei einem Zirkus ihr Leben in engen Ställen verbringen müssen.

Und eine Hundenummer?

Hunde sind zwar gezüchtet für die Haltung beim Menschen und haben Spaß an der Arbeit. Ich persönlich bin aber gegen jedwede Zurschaustellung von Tieren.

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