Gastronomie

Restaurant „Goldstück“ und Weinbar eröffnen im Juni in Hagen

Kosta Kogkalidis (links) und Michael Tsakiris eröffnen Ende Juni im ehemaligen „Haus Haßley“ ein neues Restaurant. Im „Goldstück" wird es internationale Küche geben. Derzeit wird das Haus noch umgebaut. 

Kosta Kogkalidis (links) und Michael Tsakiris eröffnen Ende Juni im ehemaligen „Haus Haßley“ ein neues Restaurant. Im „Goldstück" wird es internationale Küche geben. Derzeit wird das Haus noch umgebaut. 

Foto: Michael Kleinrensing

Hagen.   Auf Haßley eröffnet Ende Juni das Restaurant „Goldstück“, Anfang Juni geht die „Why not Wine Bar“ in der City an den Start.

An zwei Top-Standorten in Hagen eröffnen in Kürze neue ­gastronomische Betriebe: Auf Haßley wird Ende Juni im ehemaligen „Haus Haßley“ das Restaurant „Goldstück“ an den Start gehen, Anfang Juni öffnet in der Mittelstraße die Wein- und Champagnerbar „Why not Wine Bar“ ihre Pforten.

Zahlreiche Emster und Haßleyer haben lange auf eine Neueröffnung an der Raiffeisenstraße 1 gewartet: Vor mehr als zwei Jahren verließen die bisherigen Pächter das „Haus Haßley“, das Gebäude wurde dann privat genutzt. Seit Wochen wirbeln nun aber Handwerker in der Immobilie, die Kosta Kogkalidis und Michael Tsakiris gepachtet haben, um dort das „Goldstück“ zu eröffnen.

Internationale Küche in der Raiffeisenstraße 1

Die beiden Freunde sind gebürtige Griechen, ihr Koch stammt ebenfalls aus Griechenland, „aber wir bieten eine internationale Küche an“, unterstreicht Michael Tsakiris (40). Argentinische Steaks, Bifteki, Lamm, Fisch, Salate und mehr wird in dem Restaurant, das 70 Gästen Platz bietet, serviert.

Biergarten für 100 Gäste

„Ein echtes ,Goldstück’ wird unser Biergarten“, macht Kosta Kogkalidis (39) neugierig. Im Garten des Restaurants haben die Pächter Sandstein-Inseln angelegt. Darauf werden Stühle, Tische und eine Grillstation platziert. „Unser Biergarten fasst 100 Besucher“, freuen sich die beiden Gastronomen schon auf die wärmeren Wochen.

Edle Tropfen in der Fußgängerzone

Ortswechsel: In der Mittelstraße 4 (nahe der Johanniskirche) steht ­Matteo Erroi in den Startlöchern. Dort, wo früher die Westfalen-Apotheke beheimatet war, werden in wenigen Wochen Wein, Champagner und Gin kredenzt. Das mehrgeschossige Gebäude in der Fußgängerzone hat der Immobilienkaufmann Udo Krollmann erworben; er lässt das Gebäude im großen Stil sanieren.

„Ich gehe davon aus, dass wir am 3. Juni – zeitgleich mit der Phoenix-Geschäftsstelle – eröffnen“, sagt Matteo Erroi,

Acht Meter langer Tresen

Die von dem 29-Jährigen angemieteten Räumlichkeiten wurden nach hinten vergrößert, „die Fläche ist nun 90 Quadratmeter groß, der Tresen ist stattliche acht Meter lang“, schwärmt der gelernte Einzelhandelskaufmann.

Der gebürtige Italiener ist in Hagen kein Unbekannter, hat er doch in etlichen Gastro-Betrieben in Hagen und Dortmund gearbeitet. „Und ich war in den letzten vier Jahren mit einem Weinstand auf dem Springefest vertreten“, blickt der Gastronom zurück. Auch beim diesjährigen Springefest (9. bis 11. August) wird er dabei sein.

Klientel für solch eine Bar ist vorhanden

Eine Wein- und Champagnerbar – klingt ziemlich edel. „Ja, warum auch nicht?“, fragt Matteo Erroi mit Überzeugung in der Stimme. „Das Klientel für solch eine Bar ist in Hagen vorhanden. In unserer Stadt wird für ausgehfreudige Bürger mittleren Alters zu wenig geboten.“

Er wolle seinen Gästen eine gediegene Atmosphäre bieten. An der langen Bar können zehn Leute Platz nehmen, an Hochtischen und weiteren Tischen und Stühlen können nochmal 60 Gäste bedient werden.

Üppige Gerichte wird es in der „Why Not Wine Bar“ bewusst nicht geben, vielmehr Antipasti, Käse- und Schinkenplatten sowie Salate.

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