Notarzt kommt per Hubschrauber

Rettende Engel aus der Luft

Foto: WP Hohenlimburg

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Von Volker Bremshey Hohenlimburg. Rettung aus der Luft für ein dreijähriges Kind aus Elsey: Das war am gestrigen späten Morgen dringend erforderlich.

Das war am gestrigen späten Morgen dringend erforderlich. Lag es an den heißen, frühsommerlichen Großwetterlage oder war es purer Zufall? Die beiden in Hagen stationierten Notärzte waren gleichzeitig im Einsatz. In solchen Fällen wird um Unterstützung aus den angrenzenden Kommumen nachgefragt. Sowohl im Märkischen als auch im Ennepe-Ruhr-Kreis. Beide Einsatzfahrzeuge erfüllen mit den Notärzten dann diese Aufgaben. Gestern trat ein, was höchst selten passiert, worauf sich die Notfallmediziner aber einstellen und die Patienten und deren Angehörige einen Anspruch besitzen: Auf eine notärztliche Versorgung aus der Luft. Denn ein dreijähriges Kind litt unter Krampfanfällen und unter Atemnot. So intensiv, dass die Mutter einen Notarzt anforderte. Doch das für die in der „Region” Hagen zur Verfügung stehende Quartett war zeitgleich im Einsatz. Folglich setzte sich die Leitstelle der Feuerwehr mit den Kollegen der Leitstelle Unna in Verbindung, die die Luftrettung koordinieren. „Wenn der Hubschrauber in Lünen startet, kann er innerhalb von zehn Minuten in Hohenlimburg sein”, sagte gestern Heinz Jäger, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Hagen. Doch der in Lünen stationierte Hubschrauber befand sich ebenfalls im Einsatz. In solchen Fällen können die Einsatzkräfte auf in Siegen, Köln oder Duisburg stationierte Hubschrauber zugreifen. Christoph 9 aus Duisburg hatte zu diesem Zeitpunkt keinen Einsatz. Somit wurde er Richtung Hohenlimburg „in Marsch gesetzt”. Um kurz vor 12 Uhr landete er auf dem Kirchenbergparkplatz. Dort warteten bereits zwei Polizisten der Wache Hohenlimburg, die Notarzt und Rettungssanitäterin in Empfang nahmen und beide mit Blaulicht zum Einsatzort brachten. Dort leisteten die Mediziner „Erste Hilfe” und konnten anschließend Entwarnung geben: Der dreijährige Junge musste nicht in eine Spezialklinik geflogen werden, wurde vielmehr zur Behandlung in die Kinderklinik des Allgemeinen Krankenhauses gebracht. Der „Christoph-9”-Pilot konnte mit den „rettenden Engeln” zum Heimatflughafen zurückfliegen.

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