Karaoke

Riesen-Spaß beim ersten Rudelsingen

Gute Stimmung beim Rudelsingen in der Grundschule Boloh.

Foto: Yvonne Hinz

Gute Stimmung beim Rudelsingen in der Grundschule Boloh. Foto: Yvonne Hinz

Hagen.   In der Grundschule Boloh fand am Mittwochabend das erste Rudelsingen statt. 150 Hobbysänger kamen zur Gruppen-Karaoke-Veranstaltung und amüsierten sich köstlich.

Echt mutig, mit „Ich war noch niemals in New York“ zu beginnen. Und dann mit John Denvers „Country Roads“ fortzufahren. Also mit dem Singen der zwei wohl beliebtesten Lieder überhaupt gleich Gefahr zu laufen, sein Pulver zu verschießen. Aber nein, David Rauterberg ist ein Profi. Das spürt man nach den ersten 15 Minuten. Denn die Stimmung fällt nach dem Top-Einstieg nicht ab, im Gegenteil, sie steigert sich noch und mündet in echter Begeisterung.

Rudelsingen – und das Ganze auch noch freiwillig. . . Und höllisch lustig. Wie 150 Hobby-Sänger unisono urteilten.

Mittwochabend im Atrium der Boloh-Grundschule: Das Stadtteilforum Eppenhausen hat zur Gruppen-Karaoke eingeladen. Ob das Angebot angenommen wird und wenn ja, wie es ankommt, steht ein paar Tage vorher noch völlig in den Sternen.

Die Mischung macht es

„Es gibt heute Abend nur eine Regel, die befolgt werden muss: Wir singen im Stehen“, eröffnet David Rauterberg die Veranstaltung. Alle gehorchen. Zum Glück, denn bei „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“ kann man einfach nicht sitzen. Und auch nicht ruhig stehen. Da muss man beim Singen schunkeln. Oder wenigstens sachte von rechts nach links schwenken.

Das erste Lied (gemeint ist natürlich „Ich war noch niemals in New York“) sei ein Lied zum Ankommen, erklärt der Entertainer. Und der Song wird von einer Frauen-Clique im hinteren Bereich der Schulhalle als „Den besten Einstand, den es gibt“ gelobt. Später bei „Tulpen aus Amsterdam“ wird lachend mitgesungen, bei „Time of my life“ aus dem Tanzfilm Dirty Dancing kommt Romantik auf, bei „I can’t get no satisfaction“ wird mitgegrölt. Die Mischung macht’s , und die hat Rauterberg raus. „Dass zur Premiere 150 Besucher kommen, überrascht und freut mich sehr“, gesteht der sympathische Sänger und Moderator, der vor der großen Leinwand, auf der die Liedtexte zu lesen sind, von dem Pianisten Matthias Schneider begleitet wird.

Voller Erfolg

Als vollen Erfolg wertet auch Marc Richter vom Stadtteilforums Eppenhausen das erste Hagener Rudelsingen. „Für Kinder bietet unser Verein das Spielmobil, für ältere Leute das Stadtteilcafé an. Jetzt haben wir auch ein Format gefunden, das Leute mittleren Alters anspricht.“ Den Erlös aus Speisen und Getränken setzt das Forum für gemeinnützige Dinge im Stadtteil ein.

Zwei Termine für weitere Gruppen-Karaoke-Abende stehen schon fest: Am Mittwoch, 21. Mai, sowie am Freitag, 5. September, wird wieder im Rudel gesungen.

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